Donald Trump führt sich mal wieder als Hardliner auf. In einem neuen, recht polternden Statement hat der Ex-Präsident, der bekanntermaßen eine Vorliebe für markige Worte auf Social Media pflegt, weitere „sehr harte“ Schläge gegen den Iran angekündigt. Dass Teheran sich jüngst bei seinen Nachbarstaaten entschuldigt und dabei wohl versprochen hat, keine Angriffe mehr zu starten, sei laut Trump allein dem „unerbittlichen Vorgehen“ der USA und Israels zu verdanken.
Auf seiner hauseigenen Plattform Truth Social schrieb Trump am Samstag sinngemäß, es sei „das erste Mal seit Jahrtausenden“, dass der Iran in seiner Region so stark in die Defensive geraten sei. In seinem typischen Stil – großspurig bis zur Grenze zur Übertreibung, aber im Subtext durchaus brandgefährlich – kündigte er an, dass der Iran „heute sehr hart getroffen“ werden soll. Und damit nicht genug: Die vollständige Zerstörung von bestimmten Gebieten und Gruppen sei auf dem Tisch, auch wenn dies bisher noch nicht geplant gewesen wäre.
Ob das blanke Drohgebärden oder tatsächliche Kriegsrhetorik ist? Gar nicht so einfach zu sagen. Trumps Ton jedenfalls lässt wenig Raum für Entspannung. Mal abgesehen davon, dass seine Wortwahl traditionell für Verunsicherung sorgt – sowohl bei Gegnern als auch Verbündeten.
Trump hat mit neuen harten Angriffen auf den Iran gedroht, nachdem das Land sich bei arabischen Nachbarn für frühere Aktionen entschuldigt habe – ein Schritt, den Trump als Erfolg westlicher Härte wertet. Er verwies darauf, dass dies ein historischer Kontrollverlust Teherans gegenüber seinen Nachbarn sei. In seinen Aussagen ließ er offen, ob seine Drohungen auf konkreten Plänen oder auf kalkuliertem Muskelspiel beruhen, während die internationale Lage ohnehin von Unsicherheit und Eskalationsgefahr geprägt ist.| Laut aktuellen Berichten verschärft sich die Lage zwischen den USA und dem Iran weiter, wobei internationale Beobachter die Gefahr einer größeren militärischen Auseinandersetzung nicht ausschließen. Mehrere Nahost-Experten betonen, dass die mehrfachen Angriffe auf US-Stützpunkte und der zunehmende Einfluss Irans in der Region auch Joe Bidens Regierungszeit weiter beschäftigen und dass Drohungen wie die von Trump das Risiko noch verstärken. Die westlichen Bündnispartner zeigen sich derweil besorgt über neue Eskalationen, zumal der genaue Kurs der US-Außenpolitik im Präsidentschaftswahlkampf stark umstritten ist.