Mit Blick auf 2026 bleibt der Wolfsburger Gigant vorsichtig optimistisch: Vielleicht schaffen es die Umsatzerlöse, minimal zu klettern – 0 bis 3 Prozent, realistischerweise. Die Rendite? Irgendwo zwischen durchschnittlich und solide, falls alles gut läuft, also vier bis fünfeinhalb Prozent. Gleichzeitig räumt der Konzern ein: Es bleibt wackelig. Handelsbarrieren, wirtschaftliche Unsicherheiten, politische Spannungen, der Konkurrenzdruck – all das schwebt wie ein Damoklesschwert über der Branche. Rohstoffpreise? Schwankend. Energie? Ebenso. Und die Regulierungen werden immer strenger. Kurzum: VW steht auch weiterhin unter gewaltigem Erwartungsdruck.
Im Jahr 2025 erlebte Volkswagen einen dramatischen Gewinneinbruch, der laut Unternehmensangaben vor allem auf neue Zölle in den USA, Strategieanpassungen bei Porsche sowie erhebliche Währungsschwankungen zurückzuführen ist. Betroffen sind laut Branchenbeobachtern nahezu alle großen Autobauer, doch Volkswagen trifft es besonders, da interne Umstrukturierungen und der globale Marktdruck zusammenkommen; hinzu kommen politische Unsicherheiten und der zunehmende Konkurrenzkampf durch aufstrebende Elektroautohersteller, insbesondere aus China. Laut aktuellen Berichten aus der Wirtschafts- und Branchenpresse kämpft die gesamte deutsche Automobilindustrie mit sinkenden Margen, steigenden Rohstoffkosten und schärferen Emissionsauflagen, weshalb innovative Absatzmodelle, eine stärkere Elektrifizierung der Produktpalette und flexible Lieferkettenmanagement-Strategien für die kommenden Jahre als überlebenswichtig gelten.