In der aktuellen Diskussion um die Ölsanktionen gegen Russland hält sich die SPD-Politikerin Rehlinger kompromisslos zurück: Sie hält an den Sanktionen fest und lehnt jede Lockerung vehement ab. Die Ministerpräsidentin verweist auf die aus ihrer Sicht unverhältnismäßigen Preissteigerungen an den Tankstellen und macht große Ölkonzerne sowie Versäumnisse im Wettbewerbsrecht dafür verantwortlich. Rehlinger hebt die Bedeutung von konsequenten politischen Eingriffen, etwa durch eine Übergewinnsteuer und ein geschärftes Kartellrecht, hervor – und fordert schnelles Handeln zur Entlastung der Verbraucher. Jüngste Berichte mehrerer deutscher Medien unterstreichen, dass die Debatte um Ölimporte, steigende Spritpreise und Sanktionseffizienz weiterhin hohe Wellen schlägt. Die Regierung sieht sich wachsendem Druck ausgesetzt, gegen Preistreiberei vorzugehen – nicht zuletzt, weil Verbraucher deutliche Unterschiede zwischen Deutschland und Nachbarländern wie Luxemburg und Frankreich wahrnehmen. Neben Diskussionen zur staatlichen Regulierung und Wettbewerbsgesetzgebung gewinnt insbesondere die Frage an Schärfe, wie Sanktionen fortgesetzt werden können, ohne Verbraucher noch stärker zu belasten.
heute 08:29 Uhr