Hamilton sichert sich den Sieg beim Grand Prix von Barcelona

Für Ferrari-Pilot Lewis Hamilton war es ein besonderer Tag: In Barcelona fuhr er erstmals als Sieger mit seinem neuen Team über die Ziellinie.

heute 16:59 Uhr | 2 mal gelesen

Wer hätte gedacht, dass Lewis Hamilton so schnell bei Ferrari auf der obersten Stufe des Treppchens landen würde? Der britische Rekordfahrer hat sich beim Großen Preis von Spanien durchgesetzt. George Russell (Mercedes), aktuell WM-Tabellenführer, wurde Zweiter – wenn auch im Ziel sichtlich enttäuscht. Das Podium komplettierte Lando Norris im McLaren, der einige schöne Manöver zeigte. Die Startphase war, gelinde gesagt, wild: Russell behauptete sich zunächst vorn, aber Hamilton war ihm fast am Diffusor festgeklebt. Der Reifenpoker – man erkennt die Handschrift von Ferraris Taktikern – verschob die Kräfteverhältnisse. Kimi Antonelli (Mercedes) – selbst für Kenner ein überraschender Mitfavorit – mischte das Feld lange auf, fiel aber kurz vor Schluss wegen eines Technikproblems aus. Plötzlich lag Teamkollege Russell wieder im Vorteil. Hinten mischten Verstappen, Piastri, Hadjar und Gasly ordentlich mit, aber für ganz vorn fehlte das letzte Quäntchen Glück. Lawson (Racing Bulls) konnte zwar punkten, doch für Hülkenberg (Audi) endete das Rennen mit hängenden Schultern in der Box. In zwei Wochen wartet nun Österreich – jedes Wochenende bringt seine eigenen Dramen, soviel ist sicher.

Lewis Hamilton feiert in Barcelona seinen ersten Grand-Prix-Sieg für Ferrari und verwies mit cleverer Reifenstrategie George Russell (Mercedes) und Lando Norris (McLaren) auf die weiteren Podestplätze. Kimi Antonelli schied als zwischenzeitlicher Zweiter aus, was die Karten neu mischte. Bemerkenswert bleibt, dass Red Bull diesmal nur mit Max Verstappen Punkte in der Spitzengruppe sammeln konnte – die großen Überraschungen blieben aber aus. Aktuell sind Diskussionen um die künftige Dominanz bei Ferrari entfacht, nachdem Hamiltons Wechsel zu den Roten anfangs skeptisch beäugt wurde. Auffällig ist der Trend bei Mercedes, auf junge Talente wie Antonelli zu setzen, was ihnen mittelfristig auf die Füße fallen – oder Früchte tragen – könnte. In den Medien wird zudem thematisiert, dass die Leistungsdichte im Feld so groß wie selten zuvor ist: Wer einen Fehler macht, fällt sofort aus den Punkterängen.

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