Preußen Münster steht nach der herben 0:6-Pleite gegen Dresden mit dem Rücken zur Wand – angesichts der laufenden Abstiegssorgen musste die Vereinsführung handeln und trennte sich von Alexander Ende. Kittner stellte klar, dass der Charakter des Trainers und seine Spielphilosophie weiterhin geschätzt werden, dass sich aber die sportliche Realität brutal über die Ideale gelegt habe. Die Übergabe ans Nachwuchstrainerteam könnte eine kurzfristige Lösung sein; mittelfristig wird man wohl fieberhaft nach einer dauerhaften Lösung suchen. Zugleich ist auffällig, wie oft inzwischen auch in unteren Ligen die Mechanismen der großen Klubs greifen – spätestens, wenn das Ergebnis wie am Wochenende ausfällt. Interessant ist auch, dass verschiedene Medien betonen, wie schwer es geworden ist, Spielideen gegen die Abstiegspanik zu verteidigen. Extra-Information: In den letzten 48 Stunden berichten zahlreiche Nachrichtenportale über Trainerwechsel allgemein – insbesondere die Unsicherheit für Coaches in unteren Ligen nimmt zu.