Japan trotzt den Niederlanden: Spektakuläres 2:2 bei der WM

Im ersten WM-Gruppenspiel der Gruppe F liefern sich Japan und die Niederlande ein packendes Duell – am Ende teilen sich beide Teams die Punkte nach einem dramatischen 2:2.

14.06.26 23:59 Uhr | 5 mal gelesen

Es ist diese Sorte Spiel, bei der man am liebsten seinen Kaffee vergisst und die Zimmertür schließt – so viel Drama war selten. Virgil van Dijk bringt die Niederlande in der 51. Minute auf die Anzeigetafel. Eine butterweiche Flanke von Gravenberch, van Dijk steigt hoch, köpft, Tor. Doch es wäre kein WM-Spiel, wenn nicht auch Japan sein Herz in beide Hände nehmen würde. Sechs Minuten später: Nakamura schnappt sich den Ball, zieht aus 16 Metern mit leichtem Drall ab – Abwehr wird noch touchiert, drin das Ding. Wer gedacht hat, die Partie wäre jetzt schon entschlüsselt, irrt. In der 64. macht Summerville eigentlich alles richtig: Tänzelt rein, zieht mit Übersicht ab, halbhoch, unhaltbar. Niederlande wieder vorne. Aber dann, kurz vor Schluss, in der 89., als alle schon die Uhr anschauen... Ecke Japan, Ogawa setzt sich durch, Kamada verlängert per Kopf – Ausgleich! Das Spiel war ein Spiegelbild von Mut gegen Ballkontrolle. Die Niederländer nutzten ihre Feldüberlegenheit, aber irgendwie wollten die Japaner einfach nicht loslassen. Gekämpft bis zur letzten Minute – das war kein Fußball nach Zahlen, das war Herz auf dem Platz.

Das 2:2 zwischen Japan und den Niederlanden bringt Bewegung in Gruppe F. Während die Niederlande phasenweise spielbestimmend waren – das zeigen Ballbesitz und Passquoten –, überzeugte Japan vor allem durch eine beeindruckende Moral und einen spät erzwungenen Ausgleich. In den Medien wird betont, dass besonders Japans Teamgeist, schnelle Umschaltmomente und taktisches Durchhaltevermögen zentrale Faktoren für den Punkterfolg waren. Recherchen zufolge sahen Experten Japan vorab als klaren Außenseiter, weshalb das Remis als Erfolg gewertet wird. Außerdem wird aufseiten der Niederländer kritisch angemerkt, dass sie ihre Chancen nicht konsequent genutzt und zu spät auf Japans Offensivdrang reagiert haben. Internationale Analysten hoben zudem hervor, dass die Partie ein Beispiel für die stärkere Durchmischung der Leistungsdichte bei dieser WM ist – kleinere Fußballnationen schließen immer mehr auf.

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