Monika Schnitzer bringt eine nicht ganz neue, aber durchaus drängende Sorge auf den Tisch: Deutschlands starke Abhängigkeit von US-amerikanischem Flüssiggas birgt politische Risiken, insbesondere falls Donald Trump erneut Präsident wird – seine Bereitschaft, wirtschaftlichen Druck als Verhandlungsmasse einzusetzen, ist bekannt. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine hat Deutschland die Importe von russischem Erdgas massiv reduziert und auf Flüssiggas aus alternativen Ländern umgestellt, wobei kurzfristige Einkäufe am Spotmarkt regelmäßig Preissprünge auslösen können. Schnitzer plädiert nicht nur für eine strategische Gasreserve zur Krisenvorsorge, sondern warnt auch vor einer falschen Sicherheit durch aktuelle Liefermengen; international werden ähnliche Stimmen laut, die mehr Diversifikation bei Energieimporten und nachhaltige Energiestrategien fordern. Zusätzliche Fakten aus aktuellen Recherchen: In mehreren deutschen Medien wird die Debatte um die Versorgungssicherheit weitergeführt – auch angesichts eines möglichen Wahlsiegs von Donald Trump und dessen unberechenbarer Energiepolitik. Die europäischen Gasreserven sind momentan gut gefüllt, doch Experten warnen davor, sich darauf auszuruhen, da geopolitische Unsicherheiten und Wetterextreme (wie der aktuelle Kälteeinbruch) zu schneller Knappheit führen können. Die Bundesregierung sondiert aktuell weitere Lieferverträge, unter anderem mit Katar und Norwegen, und prüft zudem die Förderung von heimischem Wasserstoff als Alternative – trotzdem bleibt die Abhängigkeit von kurzfristigen Weltmarktpreisen eine altbekannte Schwachstelle.
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