Die WHO bittet dringend um knapp eine Milliarde US-Dollar zur Unterstützung von Menschen in 36 außergewöhnlichen Notlagen weltweit, zu denen unter anderem Kriegs- und Konfliktgebiete wie Afghanistan, die Ukraine und Sudan zählen. Neben akuten Katastrophen stehen auch anhaltende Ausbrüche von Krankheiten wie Cholera und Affenpocken im Fokus. Im vergangenen Jahr konnten durch einen ähnlichen Aufruf Millionen von Kindern geimpft und mobile Gesundheitsangebote vorangetrieben werden – dennoch sind die benötigten Gelder häufig knapp, da die Zahl der Hilfsbedürftigen stetig steigt und geopolitische Unsicherheiten das Engagement erschweren. Laut aktuellen Berichten auf taz.de steht das internationale Gesundheitssystem angesichts wiederkehrender Krisen wie Epidemien, Überschwemmungen oder Konflikten unter enormem Druck. Obwohl die WHO Fortschritte bei der Bekämpfung einzelner Krankheiten verzeichnet, bleibt die langfristige Finanzierung ungesichert, was das Risiko birgt, bei neuen Notfällen zu langsam zu reagieren (Quelle: [taz.de](https://taz.de)). Ein Bericht der FAZ.net hebt hervor, dass vor allem in Ostafrika regionale Konflikte und Klimakatastrophen zusammenkommen, wodurch sich die Notlage für Millionen Menschen verschärft und eine bessere Koordination von Hilfsorganisationen notwendig wird (Quelle: [FAZ.net](https://www.faz.net)). Laut Zeit.de wächst die Sorge, dass die Weltgemeinschaft in Bezug auf Krisenvorsorge nachlässig wird, während lokale Gesundheitssysteme überfordert sind und humanitäre Prinzipien zunehmend politischem Kalkül zum Opfer fallen (Quelle: [Zeit.de](https://www.zeit.de)).