Es ist beinahe schon eine Tradition: Kaum eine Athletin, kaum ein Athlet, der oder die bei Olympia für Deutschland antritt, hat nicht irgendwann einen Zuschuss von der Stiftung Deutsche Sporthilfe erhalten. Für Mailand und Cortina 2026 trifft das nun ausnahmslos auf jeden Einzelnen des 184-köpfigen Teams zu; 94 Prozent stehen sogar derzeit unter aktiver Förderung. Die Gesamtsumme der Zuwendungen – satte 8 Millionen Euro kumuliert – zeigt, wie wichtig diese Unterstützung hinter den Kulissen ist. Übrigens, erst seit kurzem sind die Prämien für Podestplätze nicht nur gestiegen (Gold: 30.000 €, Silber: 20.000 €, Bronze: 10.000 €), sondern für Athletinnen und Athleten auch steuerfrei – ein Detail, das für Jubel in Sportlerkreisen gesorgt haben dürfte.
Beim genaueren Hinsehen fällt auf, welch lange Bindung die Sporthilfe mit der Spitzensportförderung eingeht: Im Schnitt wurden die Mitglieder der aktuellen Mannschaft fast neun Jahre lang begleitet, einzelne wie Rodel-Olympiasieger Tobias Arlt blicken sogar auf über zwei Jahrzehnte Förderung zurück. Die Stiftung setzt zudem auf verschiedene Programme: von der Nachwuchs-Elite bis hin zur ElitePlus-Förderung, die gezielt Medaillenkandidatinnen ohne Sportförderstellen mit 1000 Euro zusätzlich pro Monat unterstützt. Herausragend: Immer wieder werden auch vielversprechende Talente bereits in ganz jungen Jahren gefördert – und später ist zu sehen, wie sich diese Investition in spannende Geschichten bei den Spielen verwandelt. Schließlich gibt es, was im Spitzensport ja sonst selten geworden ist, auch Wege für alle, den Aufbau des Teams und den Wintersport gezielt zu unterstützen – etwa als Team-Pate.
Mit Blick auf die anstehenden Olympischen Winterspiele 2026 stellt die Sporthilfe einmal mehr einen essenziellen Grundpfeiler für den deutschen Spitzensport dar: Alle Olympia-Teilnehmenden wurden irgendwann im Verlauf ihrer Laufbahn gefördert, darunter auch zahlreiche langjährige und mehrfach ausgezeichnete Athletinnen und Athleten. Neu ist die spürbare Steigerung der Medaillenprämien und die Steuerbefreiung solcher Prämien – diese Neuerung ist ein wichtiges Signal für die gesellschaftliche Wertschätzung der sportlichen Leistungen. Laut Recherchen in den letzten 48 Stunden wurden diesen Themen auch auf anderen deutschen Großmedien Raum eingeräumt: Besonders betont werden dort die hohe Summe der Sporthilfe-Auszahlungen, die im europäischen Vergleich bemerkenswerte Kontinuität und die sozialen Implikationen steuerfreier Prämien. Hinzu kommt, dass die Förderung gezielt aufschlussreiche Athletenbiografien ermöglicht – der Marathon von der Nachwuchsförderung bis zum Medaillenerfolg zieht sich durch viele Karrierewege. In den Medien wird noch eine weitere Diskussion geführt: Die Bedeutung der Partnerschaften zwischen Sporthilfe, staatlichen Stellen und privaten Förderern erhält angesichts wachsender finanzieller Herausforderungen neuen Stellenwert.