Das Duell Dresden versus Bielefeld markierte keine Trendwende im Abstiegskampf, aber es war ein Spiegelbild der aktuellen Verfassung der Teams: Kaum Selbstvertrauen, viel Krampf – und am Ende ein Remis, das vor allem Dresden ein bisschen beruhigt. Arminia Bielefeld bleibt mittendrin im Tabellenkeller, hofft aber auf Aufschwung im nächsten Spiel gegen Braunschweig. Dresden tankt minimal Sicherheit, bevor es zur schweren Auswärtspartie auf Schalke geht. Angesichts der jüngsten Berichterstattung fällt auf, dass die Stimmung in beiden Lagern angespannt ist, die Trainer ließen keine großen Parolen los, vielmehr war Pragmatismus angesagt: 'Wir müssen weiter kompakt stehen', sagte Bielefelds Trainer im Nachgang, während in Dresden vorsichtig optimistische Töne angeschlagen wurden. Die typischen Muster, die viele Teams im unteren Tabellendrittel zeigen, sind klar erkennbar – fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, Nervosität in der Defensive und ein gewisser Mangel an Spielwitz. Speziell die Situation rund um den Elfmeter gab Anlass zur Diskussion, auch weil einige Fans der Meinung waren, der Kontakt hätte nicht zwangsläufig zum Strafstoß führen müssen. Neuigkeiten auf *spiegel.de* berichten zudem, dass die personelle Lage bei beiden Teams weiter angespannt bleibt, besonders weil Verletzungen und Gelbsperren in den kommenden Wochen eine Rolle spielen könnten. In anderen Spielen des Spieltags setzte sich der FC St. Pauli an der Tabellenspitze fest, während im Tabellenkeller weiterhin reges Gerangel herrscht.
heute 15:48 Uhr