Das neue deutsche Rodel-Duo Eitberger und Matschina hat sich vorzeitig für die Olympischen Spiele in Cortina qualifiziert und blickt mit einer Mischung aus Erfahrung, Rückenwind und Neugier auf das neue Format im Damen-Doppelrodeln. Besonders spannend wirkt das Zusammenspiel der beiden: Hier die gestandene Olympiasiegerin und Mutter, dort die Nachwuchsfahrerin, die von Eitbergers Expertise profitiert, aber auch eigene Stärken und neue Energie mitbringt. Die Rollenverteilung ist dabei alles andere als klassisch-hierarchisch, sondern lebt von gegenseitigem Respekt – abschnittsweise klingt es fast wie bei einer alten Freundschaft, die sich über Kochabende, TV-Serien und jede Menge Pasta erst richtig festigt. In aktuellen Medienberichten findet sich, dass besonders Eitbergers Wechsel vom Einzel zum Doppel neue Perspektiven ermöglicht und dem deutschen Team angesichts starker Konkurrenz (besonders aus Österreich und Italien) wichtige Variabilität verleiht. Die Premiere des Damen-Doppel bei Olympia wird zudem als Meilenstein für den Sport selbst gesehen, da Gleichberechtigung im Rodeln endlich auch auf diesem Niveau sichtbar wird. Laut "Spiegel" und "Süddeutscher" setzen die beiden auf intensive Vorbereitung und mentale Stärke, um mögliche Überraschungen auf der technisch anspruchsvollen Bahn in Cortina trotzen zu können.
heute 10:53 Uhr