Deutschlands Handball-Nationalmannschaft kämpfte beherzt, doch Dänemark erwies sich im EM-Finale 2026 am Ende als zu konstant. Insbesondere Disziplinlosigkeiten und zwei-Minuten-Strafen bremsten das deutsche Team immer wieder genau dann aus, wenn ein Aufbäumen möglich schien. Die dänische Auswahl, bekannt für ihre mannschaftliche Geschlossenheit und taktische Disziplin, holte mit diesem Erfolg den ersten EM-Titel seit 2012. Von unterschiedlichen Medien wird dabei hervorgehoben, dass gerade die starken dänischen Rückraumspieler und eine kämpferisch geschlossene Defensive neben Gidsel ausschlaggebend waren. Andreas Wolff wurde als Deutschlands bester Spieler gelobt – am Ende aber reichte selbst seine Klasse nicht für eine Überraschung. Die aktuellen Pressestimmen zeigen: Während einige den deutschen Teamgeist würdigten, gehen andere Medien bereits der Frage nach, wie der DHB künftig das große Ziel Gold anvisieren kann. International wurde zudem anerkannt, wie viele junge Spieler der deutschen Nationalmannschaft auf dieser Bühne erstmals ihr Potenzial zeigten. (Weitere Quellen: Handball-EURO, Sportschau, dpa)