Mit einem Hauch von Drama startete die Partie: Der Gast aus Köln profitierte von einem Eigentor Max Rosenfelders, der in der 10. Minute versuchte, einen Ball zu klären – leider ins eigene Netz. Fast im Gegenzug fiel der prompte Ausgleich, Freiburgs Derry Scherhant tauchte entschlossen im Strafraum auf und machte das Ding rein. Das Publikum wurde langsam wach. Noch vor der Pause dann – klassische Wende: Igor Matanovic ließ die Freiburger Fans mit einem gezielten Treffer zum 2:1 jubeln (44.). Danach wurde es durchaus ein bisschen zäh: Nach dem Seitenwechsel wirkte Köln wacher, legte ordentlich nach, schaffte es aber einfach nicht, die Kugel im Freiburger Tor zu versenken. Freiburg hingegen ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, stand kompakt und lauerte auf Konter. Die größte Chance zur Entscheidung hatte erneut Matanovic auf dem Fuß, doch sein Handelfmeter wurde von Keeper Schwäbe glänzend pariert (66.). In der Schlussphase drückte Köln zwar – eher zaghaft – auf den Ausgleich, aber Freiburg brachte das 2:1 routiniert über die Ziellinie. Was bleibt? Freiburg springt auf Rang sieben, Köln tritt weiter auf der Stelle.
In einem umkämpften Bundesliga-Duell siegte Freiburg 2:1 gegen Köln und festigte so einen Platz im oberen Tabellendrittel. Die Partie war von kuriosen Momenten geprägt: ein frühes Eigentor, ein schneller Ausgleich und ein verschossener Elfmeter. Während Köln bemüht, aber glücklos war, brachte Freiburg das Ergebnis mit Cleverness und etwas Fortune nach Hause. Anmerkung am Rand: Freiburg bleibt damit deutschlandweit eines der konstantesten Teams dieser Saison, während es für Köln immer wieder an Effizienz mangelt. Laut aktuellen Analysen (taz.de) steht besonders Köln nun unter wachsendem Druck im Mittelfeld der Liga, und der SC Freiburg kann mit Rückenwind in die kommenden Aufgaben starten. Nach Sichtung weiterer Quellen (Spiegel.de, süddeutsche.de, faz.net) ist auffällig, dass der späte Wendepunkt durch Matanovic‘ Tor als psychologischer Katalysator für Freiburg hervorgehoben wird.