Stuttgart behält im Bundesliga-Duell gegen Freiburg in letzter Minute die Oberhand

Am Sonntagabend gelang dem VfB Stuttgart ein hart erkämpfter 1:0-Heimsieg, der sich erst in der Nachspielzeit durch ein spätes Tor gegen den SC Freiburg entschied. Lange schien alles auf ein 0:0 hinauszulaufen.

heute 17:47 Uhr | 5 mal gelesen

Stuttgart hatte von Beginn an eigentlich das Ruder in der Hand, aber wie das manchmal so ist: Trotz zahlreicher Abschlüsse fehlte das berühmte Quäntchen Glück. Die Freiburger schlossen hinten dicht ab, ließen wenig anbrennen und setzten selbst auf schnelle Gegenstöße – aber im letzten Drittel blieb das Ganze oft zu harmlos. Nach dem Seitenwechsel drängte der VfB weiter, doch die Uhr tickte gnadenlos. Erst als kaum noch jemand mit einem Treffer rechnete, fasste sich Ermedin Demirovic ein Herz und versenkte den Ball mit einem Distanzschuss aus gut 16 Metern zum vielumjubelten Sieg. Das Publikum jubelte, Freiburg war bedient. In der Tabelle schiebt sich der VfB nun auf den vierten Rang, während Freiburg im Mittelfeld bleibt. Mittwochs steht für Stuttgart gleich das nächste heiße Pokal-Duell gegen Holstein Kiel an; Freiburg bekommt es Samstag mit Werder Bremen zu tun. Ob die Nerven da schon wieder beruhigt sind? Schwer zu sagen.

Die Partie zwischen Stuttgart und Freiburg am 20. Bundesliga-Spieltag war über weite Strecken von Taktik und Geduld geprägt; beide Teams neutralisierten sich lange Zeit auf hohem Niveau. Stuttgart dominierte das Spiel zwar optisch, ließ aber Effektivität vermissen – Freiburg verteidigte diszipliniert und setzte auf vereinzelte Konter, kam aber kaum gefährlich vors Tor. Erst ein später Treffer durch Demirovic brachte die Entscheidung und bescherte Stuttgart drei wichtige Punkte im Kampf um die Champions-League-Plätze. Nach aktuellen Berichten bleibt Stuttgart damit weiter auf Champions-League-Kurs, auch weil Tabellenführer Bayer Leverkusen am selben Spieltag erneut punktete und Borussia Dortmund patzte. Trainer Sebastian Hoeneß lobte auf der Pressekonferenz die Moral seiner Mannschaft und betonte die Wichtigkeit des kommenden Pokalspiels. Die Freiburger hingegen haderten mit den vergebenen Konterchancen und dem unglücklichen Spielverlauf – aus dem Breisgau sind unterdessen Sorgenstimmen zu hören, weil das Offensivspiel weiterhin stockt. (Quellen: kicker, Kicker.de, bundesliga.de)

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