Wer einem kleinen Unternehmen begegnet, sieht oft als Erstes dessen Online-Visitenkarte – oder eben, was davon übrig ist. Viele Selbstständige und regionale Betriebe verlassen sich traditionell aufs gute alte Empfehlungsmarketing, schieben jedoch die Pflege oder gar ein Redesign ihrer Websites auf die lange Bank. Manchmal steht da noch ein zehn Jahre alter One-Pager, manchmal wurde hastig mit Baukasten & ein paar freundlichen Prompts aus einer KI improvisiert. Zutrauen schaffen? Leider Fehlanzeige. Dabei recherchieren auch Weiterempfohlene erst einmal bei Google. Wenn dann schon die Startseite wirkt, als sei sie im Dornröschenschlaf, springt der interessierte Kunde gleich wieder ab – oder erinnert sich gar nicht erst an das Unternehmen. Marius Hau, selbst aus München und von Haus aus kein Fan anonymer Groß-Agenturen, sieht das tagtäglich: „Nur da zu sein – das reicht nicht. Besonders kleine Unternehmen unterschätzen, wie zerstörerisch eine schlechte Website sein kann.“ Seit Jahren baut er gemeinsam mit Christina Baier und einer Handvoll Mitstreitern neue Online-Auftritte – bewusst im kleinen Rahmen. Während Hau sich den Konzepten und Strategien annimmt, kümmert sich Baier um das Design und die praktische Umsetzung. Zusammen betreuen sie vor allem kleine und mittlere Unternehmen, manchmal auch größere – und das offenbar mit Erfolg, wie Projekte und Rückmeldungen zeigen. Ihr Credo: Schnell erreichbar, stets transparent und immer auf Augenhöhe – eben alles, was bei großen Agenturen oft in Prozessen, Meetings und Hierarchien verloren geht. Was auffällt: Der eigentliche Druck wird häufig erst dann richtig spürbar, wenn kein Kunde mehr fragt, die Webseite alt aussieht oder die Technik streikt. Viele Unternehmen gehen den Schritt zum Relaunch erst, wenn sich das Negativ-Feedback oder Ausbleiben neuer Anfragen häuft. Dann zeigt sich, wie sehr eine Website inzwischen fürs Geschäftsergebnis verantwortlich ist. Das Team um Hau setzt hier auf einen pragmatischen, aber eng begleiteten Ablauf: Vom ersten Social-Media-Kontakt über ein kurzes Vorgespräch, bis zur gemeinsamen Konzept-Runde – alles landet schnell auf dem Tisch. Die Umsetzung dauert meist einige Wochen, mit regelmäßigen Rücksprachen und Updates, damit niemand im Nebel stochert. Auch nach dem Launch bleiben sie erreichbar und übernehmen wahlweise Wartung, kleine Änderungen oder unterstützen bei Marketing-Kampagnen – gern auch mal mit einem kreativen Kurzclip vor Ort. Nicht selten zeigen sich die Auswirkungen sehr konkret: Mit einem Website-Relaunch für den größten Bäderdienst Deutschlands stiegen die Kundenanfragen laut Hau auf das Doppelte, bei einer Swiss Life Select-Kanzlei half ein klareres Online-Bild der Marke. Ihr Ansatz ist, dass kleine Teams Kunden schneller, individueller und – das merkt man einfach – persönlicher betreuen als die übliche große Agentur, ohne dabei Abstriche in Sachen Professionalität zu machen. Fazit in Huas Worten: „Digitale Präsenz ist heute Entscheidungspunkt Nummer eins. Kleine Teams sind beweglicher und näher dran am Kunden. Das macht oft den Unterschied.“ Wer sich angesprochen fühlt, findet Hau schnell via Mail oder telefonisch.
Der Artikel beschreibt, warum kleine, eingespielte Webdesign-Teams oft effektiver eine Webseite für kleine und mittelständische Unternehmen umsetzen: Kurze Wege, direkte Kommunikation und persönliche Betreuung spielen dabei die Hauptrollen. Es zeigt sich in der Praxis, dass Unternehmen ihre Website erst auf Vordermann bringen, wenn negative Auswirkungen wie Auftragsrückgang spürbar werden. Erfahrungen mit erfolgreichen Relaunches unterstreichen, wie bedeutend eine moderne, klar strukturierte Webseite für das Vertrauen und die Gewinnung neuer Kunden ist.
Erweiterte Details aus aktueller Online-Recherche: In verschiedenen Branchenberichten wird derzeit deutlich, dass viele KMU noch Nachholbedarf bei der Digitalisierung und Nutzerzentrierung ihrer Online-Auftritte haben – insbesondere seit KI-Tools und Baukastensysteme in Mode gekommen sind, wächst die Relevanz für maßgeschneiderte, individuelle Lösungen (siehe Studien auf t3n.de). Außerdem wird in aktuellen Medienberichten (z.B. spiegel.de) diskutiert, wie sich Unternehmen mit kleinen Teams schneller auf neue Marktanforderungen einstellen können, da sie weniger komplexe Entscheidungswege haben. Die FAZ berichtet in einem aktuellen Beitrag, dass Websites mittlerweile die erste relevante Anlaufstelle für Kundengewinnung und Employer Branding sind und UX sowie menschliche Authentizität klare Wettbewerbsvorteile bringen (faz.net).