Cloud Day: Wo Zukunft auf Gegenwart trifft

Eisenstadt – Auf dem dritten Cloud Day an der Hochschule Burgenland trafen sich 170 Gäste aus verschiedenen Bereichen, um gemeinsam zehn Jahre Master Cloud Computing Engineering zu feiern und in ungeahnte Zukunfstschichten von KI und Cloud-Technologie einzutauchen.

heute 16:02 Uhr | 2 mal gelesen

Es gibt Momente, da scheint die Zukunft zum Greifen nah. Der Cloud Day an der Hochschule Burgenland war so einer: Quirliges Stimmengewirr auf den Gängen, ein paar neugierige Blicke auf Notebooks, dazwischen lebhafte Diskussionen rund um Künstliche Intelligenz und Cloud – und die Frage, wem wir eigentlich vertrauen sollten. Moderatorisch wurde der Faden von erfahrenen Expert:innen aufgenommen – Lukas Greifeneder vom Mobile Computing Cluster brachte zum Beispiel praxisnahe Impulse, während Sonja Reisinger von Salesforce das Thema auf Berufschancen und Unternehmensnutzen herunterbrach. Besonders hängengeblieben ist mir ein Gedanke: Mit der Cloud sind High-End-Technologien nicht mehr exklusiv, sondern demokratisch verfügbar. Eigentlich abgefahren, wenn man zurückdenkt, wie skeptisch manche vor zehn Jahren Cloud-Lösungen noch beäugt haben. Zehn Jahre, ein Masterstudiengang. Igor Ivkić, der Studiengangsleiter, blickte zurück – und irgendwie auch nach vorne. Von den ersten zaghaften Gehversuchen bis hin zur heutigen Selbstverständlichkeit digitaler Arbeitsweisen: Cloud ist längst überall, und jede:r kann jetzt relativ einfach eigene KI-Experimente fahren. Früher undenkbar. Vielleicht liegt der größte Sprung tatsächlich darin, wie niedrig heute die Hürden geworden sind. Sogar Quantencomputing oder Blockchain finden ihren Weg ins Curriculum, alles berufsbegleitend, kostenlos und mit viel direktem Kontakt zu den Anwendenden aus der Praxis. Ein spannender Brückenschlag zwischen Labor, Hörsaal und Chefetage. Gänzlich überraschend war der Ausblick in die Zukunft: Quantenrechner, die Medizin revolutionieren könnten, Cloud-Services, die praktisch direkt ans Smartphone liefern (Edge Computing) – es dauert vielleicht noch, aber Ehrgeiz ist spürbar. Das Studium scheint breit angelegt: Von Green IT über Smart Everything bis hin zu Manufacturing as a Service. So offenherzig und praxisnah, dass klar wird: Wer hier abschließt, kann – überspitzt gesagt – vielerorts direkt die Ärmel hochkrempeln. Noch kurz zu den Formalitäten, falls jemand jetzt Lust bekommt: Vier Semester, berufsbegleitend (wenn man Freitag Nachmittage und fast ganze Samstage abkann), gut durchmischt zwischen Fernlehre und Präsenz, alles auf Deutsch, einzelne Lehrveranstaltungen auf Englisch. Und keine Studiengebühren – das überrascht fast am meisten. Den Draht zu Wirtschaft und Forschung, den behält die Hochschule eisern bei. Tatsächlich war der dritte Cloud Day ein Paradebeispiel, wie sich Impulse fast nahtlos zwischen Unternehmen, Wissenschaft und Studierenden hin und her bewegen.

Beim dritten Cloud Day der Hochschule Burgenland drehte sich alles um die drängenden Fragen zur Rolle von Künstlicher Intelligenz und Cloud-Technologien in der heutigen Arbeitswelt. Die Teilnehmenden erhielten nicht nur praxisrelevante Einblicke von führenden Expert:innen, sondern bekamen auch einen Rück- und Ausblick auf die Entwicklung des Masterstudiengangs Cloud Computing Engineering. Die Veranstaltung zeichnete sich besonders dadurch aus, wie konsequent sie Zukunftstrends wie KI, Quantencomputing oder Blockchain in die Lehre integriert und damit Berufschancen für die Absolvent:innen erweitert. [Weitere recherchierte Details] Im Zuge mehrerer ergänzender Quellen zeigte sich, dass insbesondere in den letzten Tagen der Einsatz von KI und Cloud-Lösungen in mittelständischen Betrieben in den Mittelpunkt zahlreicher Debatten gerückt ist. Ein Bericht in der "Süddeutschen" hebt beispielhaft hervor, wie Hochschulen und Unternehmen immer stärker auf digitale Infrastruktur und Weiterbildung setzen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Aktuelle Diskussionen in der "FAZ" drehen sich um die Sicherheitsrisiken von KI-Systemen, während „t3n“ darauf verweist, dass die Verzahnung von Cloud und Edge Computing gerade für Smart Cities und das vernetzte Gesundheitswesen strategisch an Bedeutung gewinnt.

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