Wer heute Pakete durch die Straßen kutschiert, muss nicht mehr zwingend auf Diesel setzen. Ganz im Gegenteil – Europcar macht jetzt Ernst mit E-Transportern und bringt sie auf Knopfdruck in die Städte. Zu Beginn ist es der Renault Master E-Tech, aber das klingt schon nach einem Startschuss, nicht nach dem Ziel. Laut Timm Burmeister, dem Commercial Director, haben vor allem Geschäftskunden die Karten in der Hand: "Elektrisch liefern – aber ohne die große Investitionshürde, dafür mit der Option, E-Fahrzeuge ohne Risiko auszuprobieren." Eine Reichweite jenseits der 400 Kilometer, über eine Tonne Zuladung – klingt nach Alltagstauglichkeit, sogar ein bisschen nach Understatement, denn im Inneren gibt es Holzverkleidung und clevere Ladungssicherung dazu. Und die Einparkhilfe rettet sicher auch ab und an einen Seitenspiegel.
Dortmund taucht im Text noch als Praxisbeispiel auf: Zwanzig E-Vans für ein Jahr im Einsatz, offenbar ohne großes Gezeter. Unternehmen schätzen offenbar die Möglichkeit, nachts fast lautlos durch die Stadt zu fahren, und ganz nebenbei Imagepunkte für nachhaltige Lieferungen zu sammeln – Stichwort ESG-Ziele und Umweltbewusstsein, das mittlerweile mehr ist als ein schicker Begriff für die Website. Klar, die Werbezeilen sagen: „Elektromobilität muss für Unternehmen so einfach sein wie möglich.“ Mag nach Hochglanzbroschüre klingen, aber die flexible Miete ist für viele Betriebe wirklich keine schlechte Idee – jedenfalls wenn sich die Investitionen und Risiken in Grenzen halten sollen. Die Fahrzeuge sind schnell gebucht und genauso schnell wieder zurückgegeben, was auch dazu passt, wie Unternehmen heute agieren wollen – eben nicht mehr alles fest und für immer kaufen.
Ein Wort noch zu Europcar selbst: Die Autovermietung steht nicht erst seit gestern für Mobilitätslösungen, sondern seit über 75 Jahren. Mit einer Flotte, die mittlerweile ein guter Schuss E-Fahrzeuge enthält und weltweit ausgerollt wird, will die Gruppe zeigen, dass Wandel nicht immer kompliziert sein muss – sondern einfach gebucht werden kann. Da steckt natürlich viel PR-Logik drin, keine Frage. Aber vielleicht ist es genau so ein Modell, das ermöglicht, dass kleinere Unternehmen ohne große Hürden klimafreundlicher unterwegs sind. Wer jetzt noch schaut, wie es mit passenden Ladesäulen aussieht, ist für’s Erste auf der sicheren Seite.
Europcar hat mit seinem neuen Angebot ein Zeichen für die Elektrifizierung im Liefer- und Transportverkehr gesetzt, indem bundesweit der Renault Master E-Tech ab sofort flexibel gemietet werden kann. Hauptziel ist es, speziell Geschäftskunden klimafreundliche Alternativen ohne hohes Investitionsrisiko zu eröffnen – auch für kurzfristige oder saisonale Einsätze. Nach aktuellem Stand werden Elektrotransporter im urbanen Verkehr immer attraktiver, denn laut einer aktuellen Analyse der Süddeutschen Zeitung berichtet etwa die Deutsche Post von messbaren Fortschritten durch Elektromobilität in der Zustellung, und mehrere Städte fördern gezielt E-Flotten für Lieferdienste.
Neuste Nachrichtenquellen ergänzen, dass die Nachfrage nach flexiblen E-Transportlösungen in deutschen Ballungsräumen weiter steigt und immer mehr Firmen gezwungen sind, auf alternative Antriebe umzusteigen, um geplante EU-Vorgaben zu erfüllen. Experten warnen allerdings davor, die Herausforderungen bei Ladeinfrastruktur und Nutzungsdauer zu unterschätzen – dies betonen auch aktuelle Berichte auf taz.de und faz.net. Der Markteintritt von Europcar könnte somit den Druck auf die Konkurrenz erhöhen, vergleichbare Mietmodelle zu etablieren, und Bewegung in den noch jungen Markt für elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge bringen.