Markus will's wissen: Neuer Start im Rheingau – Der Sänger wagt das Landleben (Staffel 6, 'Raus aufs Land')

Frankfurt/Rüdesheim – ARDs Erfolgsdokuserie „Raus aufs Land“ geht am 27. Januar in die sechste Runde, diesmal wieder mit zehn frischen Episoden in der Mediathek. Im hr-fernsehen gibt’s die neuen Folgen ab 31. Januar jeweils samstags um 18.15 Uhr. Die Sendung schaut weiterhin Menschen über die Schulter, die die Stadt verlassen und auf dem Land ihr Glück herausfordern – auf der Suche nach einem echten Neuanfang abseits vom Großstadttrubel.

heute 11:45 Uhr | 4 mal gelesen

Markus – ja, genau der Markus, dessen Lieder wie 'Ich will Spaß' oder 'Kleine Taschenlampe brenn' man fast automatisch mitsummt – steht erneut Schlange für einen großen Lebenstraum. Gemeinsam mit Yvonne und seinem Sohn Hannes tüftelt der einstige Popstar im Rheingau an seinem ganz eigenen Neustart: Sie renovieren ein altes Hotel in Assmannshausen. Klingt zunächst nach einer fast romantischen Idee, doch sobald der Dreck der Baustelle unter den Fingernägeln klebt und immer neue Rechnungen nachrücken, werden die Illusionen ordentlich durchgerüttelt. Die Renovierung kostet weitaus mehr als geplant, die Stimmung schwankt zwischen dem berühmten Luftschloss und der knallharten Wirklichkeit, und plötzlich steht die Familie nicht nur vor kaputten Fenstern, sondern auch vor echten existenziellen Fragen. Die sechste Staffel der Serie – produziert von ITV für die öffentlichen Rundfunkanstalten im ARD-Verbund – zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Traum und Verzweiflung werden kann, wenn man sich aufs Land wagt. Wer übrigens selbst mit Markus über sein Abenteuer sprechen möchte, kann via E-Mail einen Draht zu ihm aufnehmen. Presseanfragen gehen klassisch an die hr-Pressestelle. Weitere Details und offizielle Pressekontakte finden Interessierte auf der Website vom Hessischen Rundfunk.

In der sechsten Staffel der ARD-Doku „Raus aufs Land“ steht Markus, ein bekannter Popsänger, mit seiner Familie im Fokus, die in Assmannshausen ein altes Hotel renoviert – ein Projekt voller Unwägbarkeiten und überraschender Wendungen. Der Alltag zwischen Metertiefen in der Rechnung und Höhenflügen in der Fantasie zeigt, wie sehr ein Neuanfang auf dem Land Mut, Durchhaltevermögen (und eine ordentliche Portion Humor) verlangt. Neben Markus‘ Geschichte nimmt die Staffel auch andere Familien ins Visier, die teils mit ganz anderen Hindernissen zu kämpfen haben – etwa mit einsamen Wintermonaten, Dorfgemeinschaften, die Neue kritisch beäugen, oder schlichtem Heimweh nach der Stadt. Laut aktuellen Medienberichten (taz.de, faz.net) boomt weiterhin der Wunsch nach Landleben, während der Deutsche Bauernverband jüngst auf steigende Preise und wachsendes Interesse an nachhaltigen Geschäftsmodellen auf dem Land verweist. Die ARD-Staffel ordnet sich damit ein in eine größere gesellschaftliche Debatte rund um Stadtflucht und die Sehnsucht nach entschleunigtem Leben – Themen, die nicht nur Markus beschäftigen, sondern offenbar immer mehr Menschen in Deutschland umtreiben. Übrigens: Parallel zur Serie sorgt ein Aufatmen in den ländlichen Touristenzielen für Gesprächsstoff, weil viele Neuankömmlinge neue Impulse – aber auch Reibungen – mitbringen.

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