In der sechsten Staffel der ARD-Doku „Raus aufs Land“ steht Markus, ein bekannter Popsänger, mit seiner Familie im Fokus, die in Assmannshausen ein altes Hotel renoviert – ein Projekt voller Unwägbarkeiten und überraschender Wendungen. Der Alltag zwischen Metertiefen in der Rechnung und Höhenflügen in der Fantasie zeigt, wie sehr ein Neuanfang auf dem Land Mut, Durchhaltevermögen (und eine ordentliche Portion Humor) verlangt. Neben Markus‘ Geschichte nimmt die Staffel auch andere Familien ins Visier, die teils mit ganz anderen Hindernissen zu kämpfen haben – etwa mit einsamen Wintermonaten, Dorfgemeinschaften, die Neue kritisch beäugen, oder schlichtem Heimweh nach der Stadt. Laut aktuellen Medienberichten (taz.de, faz.net) boomt weiterhin der Wunsch nach Landleben, während der Deutsche Bauernverband jüngst auf steigende Preise und wachsendes Interesse an nachhaltigen Geschäftsmodellen auf dem Land verweist. Die ARD-Staffel ordnet sich damit ein in eine größere gesellschaftliche Debatte rund um Stadtflucht und die Sehnsucht nach entschleunigtem Leben – Themen, die nicht nur Markus beschäftigen, sondern offenbar immer mehr Menschen in Deutschland umtreiben. Übrigens: Parallel zur Serie sorgt ein Aufatmen in den ländlichen Touristenzielen für Gesprächsstoff, weil viele Neuankömmlinge neue Impulse – aber auch Reibungen – mitbringen.
heute 11:43 Uhr