Neue Verhandlungsrunde zwischen Russland und Ukraine in Abu Dhabi verschoben

Die geplanten Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland in Abu Dhabi starten nun erst am Mittwoch – anders als zunächst angenommen.

heute 11:58 Uhr | 3 mal gelesen

Interessant, wie oft die Zeitpläne solcher Gespräche hin und her geschoben werden. Präsident Wolodymyr Selenskyj verkündete am Sonntag, dass ihm das ukrainische Team einen Bericht über den Stand der Verhandlungen vorgelegt habe. Entgegen der Erwartung, bereits am Wochenende weiterzumachen, findet das nächste Treffen nun am 4. und 5. Februar in den Vereinigten Arabischen Emiraten statt. Erwähnenswert: Auch Delegierte der USA werden wieder als Vermittler zugegen sein – das scheint fast schon so, als käme ohne diese großen 'Schiedsrichter' gar nichts mehr zustande. "Unser Ziel sind echte, tiefgehende Gespräche – das Ergebnis soll uns endlich einem akzeptablen Ende des Krieges näherbringen", formulierte Selenskyj. Ein bisschen bleibt da allerdings die Frage: Wie tragfähig sind solche Runden überhaupt, wenn sie immer wieder neu terminiert und gefeilt werden? Man fragt sich manchmal, ob die Zeit der Diplomatie nicht schon fast zermürbender ist als das, worüber sie entscheidet.

Die direkten Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland wurden abermals vertagt und finden nun mit US-amerikanischer Vermittlung am 4. und 5. Februar in Abu Dhabi statt. Präsident Selenskyj betonte die Bereitschaft der Ukraine zu ernsthaften Gesprächen mit dem Ziel eines gerechten Kriegsendes, doch bleibt die Frage offen, wie erfolgreich solche Initiativen tatsächlich sein können – politische Beobachter warnen vor einer möglichen Stagnation der Friedensbemühungen. Zusätzlich verschärft sich die humanitäre Lage in der Ukraine angesichts anhaltender Angriffe, was internationalen Druck für schnelle Fortschritte in den Verhandlungen erhöht.

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