Hilfsorganisationen wie Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international treten aktuell verstärkt an die Öffentlichkeit, um auf die drohende Verschlechterung der Gesundheitsversorgung weltweit hinzuweisen. Sie kritisieren die Kürzungen wichtiger Entwicklungshilfemittel, insbesondere nach dem Rückzug der US-Entwicklungshilfe, und fordern von der Bundesregierung eine substanzielle Aufstockung der Fördergelder. Die Organisationen warnen, dass der Rückzug von Finanzierung nicht nur Forschung und Impfprogramme bedroht, sondern auch zu einer deutlichen Zunahme vermeidbarer Krankheiten führt, während die humanitäre Hilfe weltweit an Wirkung verliert. Weitere Recherchen bestätigen diese Sorgen: Laut der taz führt die Kürzung von Geldern für globale Impfinitiativen zu sinkenden Durchimpfungsraten und erhöhten Krankheitsausbrüchen – viele Ärzte in Entwicklungsländern warnen vor einer gefährlichen Rolle rückwärts. Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass die Bundesregierung mit einem neuen Gesetzespaket versucht, wenigstens einige Lücken im Bereich globaler Gesundheit zu schließen, was jedoch von NGO-Vertretern als unzureichend kritisiert wird. Die FAZ betont, dass Deutschlands internationale Rolle bei künftigen Gesundheitskrisen nur durch robuste Investitionen bewahrt werden könne, sieht aber angesichts des Sparkurses große Schwierigkeiten für weitere Unterstützung.