Am späten Nachmittag in New York schloss der Dow Jones bei 49.501 Zählern – ein moderates Plus von 0,5 Prozent zum vorherigen Tag. Im Gegensatz dazu ging es beim breiteren S&P 500 bergab: Etwa 0,5 Prozent minus, mit rund 6.880 Punkten. Und insbesondere die Technologietitel traf es härter: Der Nasdaq 100 lag zur gleichen Zeit satte 1,8 Prozent im roten Bereich, bei ca. 24.890 Punkten. Wie mir Christine Romar von CMC Markets erklärte, sorgt nach einer Reihe stürmischer Tage – nicht zuletzt bei Edelmetallen – eine recht nervöse Stimmung unter den internationalen Investoren für Unruhe. Entscheidend für die Richtung der Märkte werde sein, ob die großen US-Tech-Titel das Vertrauen der Anlegerschaft behalten. Bleiben sie gefragt, könnten nur wenige Abverkäufe stattfinden; kippt die Stimmung, drohen jedoch weitere Kursrutsche, da Tech-Aktien einen erheblichen Anteil am US-Markt haben. Dazu kommt ein weiterer Unsicherheitsfaktor: Wegen eines kurzfristigen Shutdowns wird der wichtige US-Arbeitsmarktbericht, ursprünglich für Freitag terminiert, verschoben – was die Nervosität am Markt noch verstärkt. Der Euro zeigte sich am Abend etwas schwächer (1,1805 US-Dollar), der Goldpreis verharrte bei 4.947 Dollar je Feinunze so gut wie unverändert. Öl hingegen zog spürbar an: Die Nordsee-Referenz Brent kletterte um knapp zwei Prozent und notierte gegen 22 Uhr deutscher Zeit bei 68,59 US-Dollar je Fass. Hin und wieder hat man das Gefühl, als könne jede kleine politische Nachricht die Märkte ordentlich durcheinanderwirbeln – zumindest derzeit.
Nach einem nervösen Handelstag in New York präsentierten sich die US-Börsen am Mittwoch mit deutlichen Unterschieden zwischen den Indizes: Während der Dow Jones leicht zulegte, mussten S&P 500 und vor allem die Tech-Börse Nasdaq deutliche Verluste hinnehmen. Maßgeblich verantwortlich für die Unsicherheit sind große Tech-Aktien, deren Entwicklung momentan entscheidenden Einfluss auf die Gesamtmärkte hat, und die Verschiebung des US-Arbeitsmarktberichts wegen eines temporären Government Shutdowns. Globale Faktoren wie Wechselkursschwankungen beim Euro, ein weitgehend stabiler Goldpreis und ein steigender Ölpreis ergänzen das Bild – laut aktuellen Berichten auf taz.de, zeit.de und faz.net bleiben Investoren skeptisch und reagieren empfindlich auf jegliche Nachrichten, die auf eine Veränderung der Risikobereitschaft oder Marktstimmung hindeuten. Zusätzlich berichten führende Finanzportale über anhaltende Nervosität in Bezug auf die zinspolitischen Aussichten der US-Notenbank, die erwarteten Quartalszahlen der großen Tech-Konzerne und mögliche geopolitische Risiken. Insbesondere wird wiederholt betont, dass die Tech-Schwergewichte wie Apple, Microsoft und Nvidia momentan besondere Aufmerksamkeit genießen und das Marktsentiment in hohem Maße beeinflussen.