Merz' jüngste Äußerungen markieren einen bewussten Paradigmenwechsel in der deutschen Außen- und Wirtschaftspolitik gegenüber den Golfstaaten, mit erheblicher Relevanz für Sicherheits- und Wirtschaftsthemen. Während er betont, dass weniger restriktive Rüstungsexporte 'Vertrauen' schaffen und Zukunftsperspektiven eröffnen, weckt dies teils Kritik bezüglich Menschenrechten und der Gefahr zunehmender Rüstungsspiralen. Interessant ist auch, dass Merz explizit die ökonomische Diversifikation Deutschlands anspricht und damit auf eine neuartige geopolitische Positionierung der Bundesrepublik zielt. In den letzten 48 Stunden berichtete die FAZ über anhaltende Diskussionen in der Bundesregierung zu Ethik und Wirtschaftlichkeit von Rüstungsexporten, wobei insbesondere ein neues Lieferabkommen mit Saudi-Arabien für gespaltene Meinungen sorgt Quelle: FAZ. Zeit.de veröffentlichte eine Analyse zur strategischen Konkurrenz zwischen der EU und China im Nahen Osten; dabei steht die Rolle der deutschen Außenwirtschaft im Fokus – das Ziel: Deutschlands Position zu sichern, ohne dabei Werte wie Demokratie aus den Augen zu verlieren Quelle: Zeit.de. Auf Spiegel.de wurde die diplomatische Gratwanderung Deutschlands in Hinblick auf den Krieg im Nahen Osten kritisch beleuchtet und der Spagat zwischen Wirtschaftsinteressen, Sicherheit und Menschenrechten thematisiert Quelle: Spiegel.