"maybrit illner": Wird Malochen wieder zum Muss? Deutschlands Arbeitsfrage im ZDF-Talk
Mainz – Wieder steht im Raum: Mehr Zeit am Schreibtisch, weniger Freizeit, plötzlich das Recht auf Teilzeitarbeit im Kreuzfeuer und sogar der Achtstundentag als Auslaufmodell? Union und Politik überschlagen sich derzeit mit Vorschlägen, wie Arbeit und Wohlstand nach vorn gebracht werden könnten – wirklich alles halb so wild oder reine Provokation? Die ZDF-Runde von "maybrit illner" widmet sich am Donnerstag, den 5. Februar 2026 um 22:15 Uhr, genau dieser spitzen Frage: Muss Deutschland künftig noch mehr anpacken?
heute 16:33 Uhr | 2 mal gelesen
Jeder spürt es: Die Alterspyramide kippt, Unternehmen suchen verzweifelt Leute – und irgendwie heißt es plötzlich, dass sich wieder mehr reinhängen muss, wer den eigenen und gesellschaftlichen Wohlstand halten will. Reicht das wirklich aus: Mehr Malochen, zusätzliche Stunden schieben? Oder sind das letztlich Ablenkungsmanöver, während ganz woanders Schrauben gelockert werden müssten? Da stellt sich schnell die Frage, was eigentlich Politik und Wirtschaft selbst anpacken wollen – oder sollen es alle einfach gemeinsam ausbaden? Wer macht tatsächlich Tempo, und wie klappt Ausweg aus der wirtschaftlichen Klemme? Zu Gast im Studio sitzen dieses Mal: Thorsten Frei von der CDU, Grüne Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge, DGB-Chefin Yasmin Fahimi, der Ökonom Michael Hüther, Bäckermeister Matthias Grenzer sowie Robin Alexander (Journalist). Wie immer ist die Sendung im Livestream mit Untertiteln verfügbar, auch DGS ist mit von der Partie – das ist mittlerweile Standard beim ZDF.
Während sich Deutschland fragen muss, wie künftig gesellschaftlicher Wohlstand gesichert werden kann, ringen Politik und Gesellschaft – teils im Streit, teils resigniert – um die richtige Balance zwischen Arbeitszeit und Lebensqualität. Die aktuelle Debatte in der Sendung spiegelt größere Spannungen im Land wider, in der sich Vorschläge wie die Abschaffung von Feiertagen oder die Verlängerung der Wochenarbeitszeit mit Sorgen um Zukunft, Rentensysteme und notwendige Innovationen vermischen. Diskurse über die Bedeutung von Arbeit, die Würde der Beschäftigten und wachsende Unzufriedenheit mit politischen Antworten zeigen: Das Thema ist im Kern emotional aufgeladen und schwer auf einen Nenner zu bringen. Neueste Medienberichte verdeutlichen: Die Wirtschaft ächzt unter großem Fachkräftemangel, während laut einem aktuellen Bericht der Sueddeutschen Streiks bei der Deutschen Bahn und an Flughäfen erneut auf strukturelle Engpässe hindeuten (z. B. Quelle: Sueddeutsche.de). Parallel diskutieren Politiker über neue Arbeitszeitmodelle, wobei Gewerkschaften und Unternehmer vehement konträre Positionen beziehen, wie eine ausführliche Analyse auf Zeit.de darlegt (Quelle: Zeit.de). Ein neuer Artikel der FAZ berichtet ebenfalls, dass technologische Innovationen als mögliche Antwort auf Produktivitätsprobleme ins Feld geführt werden – und die Arbeitswelt der Zukunft sich wandeln muss (Quelle: FAZ.net).