Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon einmal unterwegs schnell eine praktische PET-Flasche Wasser gekauft, ohne groß darüber nachzudenken, was da eigentlich noch so im Getränk herumwirbelt? Das Problem liegt nicht im Wasser selbst, sondern im Behältnis. Nach aktuellen Forschungen bleibt Wasser aus Kunststoffflaschen leider selten frei von unsichtbaren Rückständen. Vieles davon fällt uns im Alltag gar nicht auf, und trotzdem sammeln sich diese Stoffe über die Jahre in unserem Körper an.
Mikro- und Nanoplastikpartikel etwa sind ein Paradebeispiel: Sie entstehen durch das Reiben, das Quetschen, das Warten der Flasche im heißen Auto. Winzige Teilchen, nicht sichtbar, aber überall – so sagen es die Wissenschaftler. Zwar lässt sich nicht sofort sagen, wie sehr sie uns tatsächlich schaden, aber erste Studien berichten von gestressten Zellen und gestörten Darmbarrieren. Ein ungutes Gefühl bleibt, zumal ja niemand so genau weiß, wie das alles langfristig ausgeht.
Chemische Stoffe wie Bisphenol A, Weichmacher oder sogar Reste aus der Produktion (zum Beispiel Antimon), die sich bei Hitze aus Plastikflaschen lösen, stehen zusätzlich unter Verdacht, in unser Hormonsystem einzugreifen. Betroffen sind vor allem sensible Gruppen – Kinder, Schwangere, Menschen mit spezifischen Vorbelastungen. Und dann ist da noch der bitterer Nachgeschmack: Kaum einer weiß genau, was eigentlich alles freigesetzt wird, weil eine vollständige Offenlegung nicht vorgeschrieben ist.
Im Alltag merkt man das Ganze kaum – und doch: Wer seine Plastikflaschen mehrfach befüllt, sie im Sommer im Cabrio liegen lässt oder sich für die scheinbar nachhaltige Mehrweg-PET-Variante entscheidet, erhöht das Risiko noch. Die Diskrepanz zwischen Werbeversprechen und tatsächlichen Inhaltsstoffen bleibt groß. Offen gesagt, manchmal fühlt man sich regelrecht betrogen – gerade, weil Transparenz fehlt.
Und jetzt? Die beste Lösung ist überraschend simpel: Umsteigen auf Glasflaschen. Sie geben schlichtweg nichts ins Wasser ab – das ist alles andere als Hexenwerk. Weniger elegant, aber praktisch: Nicht jede Einwegflasche wieder und wieder verwenden, sondern vernünftig und bewusst handeln. Wer einen Schritt weitergehen will, filtert Leitungswasser, füllt es in Edelstahl- oder Glasbehälter, und macht damit seine eigene Revolution im Küchenregal. Zugegeben, das ist aufwendiger als ein Griff ins Supermarktregal. Aber irgendwo beginnt Verantwortung, vielleicht ja genau in der eigenen Trinkflasche.
Kleiner Exkurs: Tom Cattarius setzt sich mit seiner Firma "Arktisquelle" schon lange mit dem Thema auseinander. Eigentlich rührte sein Engagement aus privaten Erlebnissen mit problematischer Wasserqualität. Heute möchte er, dass alle ihr Wasser möglichst rein, schadstoffarm und trotzdem voller guter Eigenschaften genießen können. Ein bisschen Idealismus – und ganz viel Wissenschaft.
Wer’s genauer wissen will, findet bei ihm online noch mehr Informationen: www.arktisquelle.de
Die Diskussion um Plastikflaschen und ihre Auswirkungen auf unser Trinkwasser findet wachsendes Echo in der Wissenschaft – und tatsächlich: Jüngste Studien deuten darauf hin, dass insbesondere Mikroplastikpartikel aus PET-Flaschen in relevante Mengen ins Wasser gelangen können, wobei die Grenzwerte und Langzeitfolgen noch weitgehend unerforscht sind. Chemische Stoffe wie Bisphenol A, Antimon oder Acetaldehyd bieten ein weiteres Risiko, das durch höhere Temperaturen oder lange Lagerung verstärkt wird. Die wichtigsten Empfehlungen bleiben: Umstieg auf Glas, Verzicht auf wiederholte Benutzung von Einwegflaschen, Vermeidung von Hitzeeinwirkung und der gezielte Einsatz von Wasserfiltern – Maßnahmen, die laut vielen Experten das Risiko einer schleichenden Schadstoffaufnahme deutlich mindern können.
Aus aktuellem Anlass wurde auf mehreren Nachrichtenseiten über neue Ergebnisse berichtet: Die EU-Umweltkommission bringt strengere Regeln für Mikroplastik ins Gespräch, Verbraucherschutzorganisationen fordern endlich klare Kennzeichnungen potenzieller Schadstoffe auf Flaschen, und eine breite Debatte um Plastikmüll rückt auch soziale und ökologische Fragen noch stärker ins Zentrum. Besonders bemerkenswert: Studien zeigen, dass Leitungswasser – oft zu Unrecht verrufen – in den meisten Teilen Mitteleuropas sogar die deutlich bessere Wahl ist als abgefülltes Wasser. Insgesamt rückt die Wichtigkeit eines kritischen Blicks auf Konsumgewohnheiten, die Wahl der richtigen Flasche und die Transparenz der Hersteller immer mehr in den gesellschaftlichen Fokus.