Showtime im Nachrichtendschungel: ProSieben präsentiert „Trump – Die größte Reality-Nummer“ und starke Doku-Reihe ab 2. März

Brexit. Ukraine. Gaza. Neue Strafen, alte Feinde, bröckelnde Allianzen und dazu – fast wöchentlich – neue Schlagzeilen von Donald Trump. Mehr als nur ein Präsident: In der neuen Prime-Time-Reportage „Trump – Die größte Reality-Nummer“ wirft Thilo Mischke am 2. März 2026 einen eigensinnigen Blick auf die USA, in denen Politik und Popkultur verschmelzen. Zwischen Lobeshymnen und Mahnrufen, glühenden Unterstützern und entschiedenen Gegnern lotet Mischke das Spektakel um Trump aus – direkt vor Ort, an den symbolträchtigen Schauplätzen vom Weißen Haus bis nach Tennessee.

heute 12:32 Uhr | 2 mal gelesen

ProSieben eröffnet seine neue Doku-Staffel mit „Trump – Die größte Reality-Nummer“, in der Thilo Mischke nach Mustern und Mechanismen sucht, die das politische Geschehen in den USA heute so schwer fassbar, ja fast schon inszeniert wirken lassen. Der Reporter streift durch Washington, New York, aber auch Herzland-Amerikas: Greenville, Memphis. Unterwegs sammelt er Stimmen eingefleischter Trump-Anhänger, trifft aber genauso auf jene, die in der aktuellen Inszenierung die Gefahr für die Demokratie wittern. Mischke will wissen: Was ist Realität, was längst TV-Show? Weiter geht es mit fesselnden Themen am Montagabend: Jenke von Wilmsdorff beschäftigt sich mit den Schatten der chinesischen Triaden – diskret, aber massiv sind sie längst Teil deutscher Realität und globalen Untergrunds. Einstiege ins Dunkelfeld: Opfer aus den Netzen organisierter Kriminalität, aber auch verblüffend offene Szenen im „Goldenen Dreieck“, zwischen Laos, Thailand und Myanmar. – Währenddessen fragt Linda Zervakis, warum der deutsche Erfindergeist und die Industrie ins Stottern geraten: Wie kann „Made in Germany“ wieder Visionen liefern? Ihre Spurensuche nach Zukunftsideen führt sie zu Forschern und Denkern im ganzen Land. Und schließlich: Noch ein Mal Mischke – diesmal in den halbseidenen Kosmos der Life-Coaching-Industrie, zwischen Hoffnung, Ausbeutung und unerfüllten Versprechen. Dubai, Thailand, Deutschland – überall geht’s ums Geschäft mit dem seelischen Aufschwung. Die neuen Reportagen laufen ab März jeden Montagabend – und sind außerdem auf Joyn abrufbar.

ProSieben setzt im März ein Zeichen für investigativen Journalismus im Fernsehen. Mit pointierten Prime-Time-Reportagen, die kontroverse Themen – vom politischen Theaterspiel rund um Trump, über internationale Kriminalität, bis zur Innovationskrise des Standorts Deutschland – in den Blick rücken, möchte der Sender das Publikum zum Nachdenken bringen. Thilo Mischkes Blick auf Trump reiht sich ein in eine Welle von Dokus, die Politik zunehmend als Medieninszenierung fassen; auffällig oft, so aktuelle Pressestimmen, wird dabei das Spannungsverhältnis zwischen öffentlicher Wahrnehmung und politischer Realität hinterfragt. Laut taz greifen zudem zahlreiche Sender die Zersetzung der politischen Debatte durch Populismus und Fake News auf. Die Süddeutsche beleuchtet aktuell die Rolle der politischen Kommunikation in den USA und wie Desinformationskampagnen die Wahlen beeinflussen – ein Thema, das Mischkes Reportage aufgreift. Frische Zahlen von DW und Deutschland.de zeigen, dass das Vertrauen in Politik und Medien aktuell in Deutschland auf einem Tiefstand ist – weshalb Dokus wie diese für viele Zuschauer als wichtiger Orientierungspunkt gelten.

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