Die anstehende Sendung rückt nicht nur die AfD in den Fokus, sondern legt den Finger auf wunde Punkte deutscher Politik: Soll sich das Land nach den Strategien von Trump oder Putin orientieren, oder ist der europäische Schulterschluss wichtiger denn je? Auch die wirtschaftlichen Herausforderungen zwischen Zöllen, europäischer Kooperation und neuen Partnern werden diskutiert, wobei gerade das Spannungsfeld USA – Russland – EU die Debatte bestimmt. Während die AfD sich einerseits an Trumps Politik anlehnt, setzt sie sich andererseits für engere Russland-Kontakte ein, was die Grundsatzfragen deutscher Werte- und Interessenpolitik nochmals schärfer erscheinen lässt; Wirtschaftsexperten wie Veronika Grimm fordern stattdessen eine nüchterne Analyse der realen Auswirkungen auf Innovation, Arbeitsplätze und Wohlstand. Ergänzend zeigt die aktuelle Berichterstattung, dass die politische Stimmung in Deutschland momentan stark polarisiert ist, nicht zuletzt wegen anhaltender Krisen wie den hohen Energiepreisen, Klimaschutzdebatten und zunehmenden Handelskonflikten mit den USA. Auch im Hinblick auf die Unsicherheit vor der nächsten Europawahl werden Fragen nach europäischer Einigkeit, Sicherheitspolitik und wirtschaftlicher Unabhängigkeit laut diskutiert (vgl. www.spiegel.de, www.zeit.de, www.sueddeutsche.de).