Caren Miosga diskutiert am 8. Februar 2026: Ist Trump ein Beispiel für Deutschland, Herr Chrupalla?

München – Die AfD holt in den Umfragen auf und steht gleichauf mit der Union. Doch auf welchem Kurs segelt sie außen- und wirtschaftspolitisch? Die Live-Sendung stellt die Gretchenfrage nach Deutschlands Platz zwischen den Großmächten und wirtschaftlicher Zukunft.

heute 15:37 Uhr | 3 mal gelesen

Mal ehrlich: Was bedeuten die aktuellen Umfragewerte wirklich? Die AfD sitzt der Union erstmals wirklich dicht im Nacken, und das, obwohl die Welt drumherum alles andere als ruhig wirkt. Multipler Krisendruck – Energie, Wirtschaft, internationale Beziehungen. Umso interessanter, worauf die AfD im Bundestag setzt: Nähe zu Donald Trump, der politisch wie ein Bulldozer unterwegs ist, und gleichzeitiges Werben um bessere Beziehungen zu Russland. Wo führt das eigentlich hin? Und sollte sich Deutschland in dieser Gemengelage stärker auf Europa verlassen oder bricht uns die EU eher das Genick? Zugleich ächzt die Wirtschaft unter US-Strafzöllen, während Berlin neue Handelsbrücken baut. Gibt’s von der AfD dazu mehr als lautstarke Kritik – vielleicht sogar konstruktive Vorschläge? Am Sonntag ab 21:45 Uhr diskutieren im Studio: Tino Chrupalla (AfD-Bundessprecher), Veronika Grimm (Expertin im Sachverständigenrat, beliebt für ihre oft überraschend nüchternen Analysen) und Michael Bröcker (als Chef von Table.Briefings bekannt für pointierte Fragen). Die Sendung „Caren Miosga“ läuft im Ersten, produziert von der MIO media im Auftrag des NDR. Wer Bildmaterial braucht oder Fragen hat – die passenden Ansprechpartner beim Sender stehen bereit.

Die anstehende Sendung rückt nicht nur die AfD in den Fokus, sondern legt den Finger auf wunde Punkte deutscher Politik: Soll sich das Land nach den Strategien von Trump oder Putin orientieren, oder ist der europäische Schulterschluss wichtiger denn je? Auch die wirtschaftlichen Herausforderungen zwischen Zöllen, europäischer Kooperation und neuen Partnern werden diskutiert, wobei gerade das Spannungsfeld USA – Russland – EU die Debatte bestimmt. Während die AfD sich einerseits an Trumps Politik anlehnt, setzt sie sich andererseits für engere Russland-Kontakte ein, was die Grundsatzfragen deutscher Werte- und Interessenpolitik nochmals schärfer erscheinen lässt; Wirtschaftsexperten wie Veronika Grimm fordern stattdessen eine nüchterne Analyse der realen Auswirkungen auf Innovation, Arbeitsplätze und Wohlstand. Ergänzend zeigt die aktuelle Berichterstattung, dass die politische Stimmung in Deutschland momentan stark polarisiert ist, nicht zuletzt wegen anhaltender Krisen wie den hohen Energiepreisen, Klimaschutzdebatten und zunehmenden Handelskonflikten mit den USA. Auch im Hinblick auf die Unsicherheit vor der nächsten Europawahl werden Fragen nach europäischer Einigkeit, Sicherheitspolitik und wirtschaftlicher Unabhängigkeit laut diskutiert (vgl. www.spiegel.de, www.zeit.de, www.sueddeutsche.de).

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