Annalena Baerbock hat sich klar gegen einen Boykott der Fußball-WM 2026 ausgesprochen und plädiert dafür, dass politische Auseinandersetzungen nicht auf die Schultern von Sportlerinnen und Sportlern abgewälzt werden sollten. Sie betont, dass internationale Sportverbände die Einhaltung ihrer eigenen Standards – etwa zu Menschenrechten oder Pressefreiheit – auch tatsächlich überprüfen und verteidigen müssen. Angesichts aktueller geopolitischer Spannungen, wie den Annexionsdrohungen der US-Regierung und der fragwürdigen Einstellung der FIFA gegenüber Russland, fordert sie stattdessen ein entschiedenes, aber konstruktives Vorgehen der Politik und der Sportwelt. Recherchen zeigen, dass viele jüngere Artikel ähnliche Stimmen beinhalten, etwa dass der Fußball auch in anderen Ländern zunehmend zum Politikum wird, aber viele Experten einen Boykott als ineffektiv ansehen. Daneben wird aktuell in mehreren Medien Berlins klare Haltung gegen den russischen Krieg und für die Rechte von Sportlerinnen und Sportlern hervorgehoben. Gleichzeitig wächst der öffentliche Druck auf Sportverbände, bei ihren Entscheidungen über Gastgeberländer und Teilnahmen nicht nur wirtschaftliche Interessen in den Vordergrund zu rücken, sondern ethische Standards tatsächlich anzuwenden.