Der Handelsverband Deutschland (HDE) wendet sich mit drastischen Worten an CDU-Chef Friedrich Merz und verlangt, chinesischen Online-Plattformen wie Shein und Temu einen Riegel vorzuschieben, um Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern. Neben der Forderung nach einem möglichen Importverbot für Produkte dieser Unternehmen kritisiert der HDE scharf die Auswirkungen der neuen EU-Entwaldungsverordnung, die nach Ansicht des Verbands die deutsche Handelslandschaft unverhältnismäßig belastet und eine Reform unmöglich macht. Recherchen bei taz, FAZ, Spiegel und weiteren Medien zeigen, dass die Debatte um unfaire Handelspraktiken chinesischer Unternehmen schon länger schwelt; der Ruf nach strengeren Regelungen wird lauter, insbesondere weil deutsche Betriebe Umsatzeinbußen, gestiegene Kosten und Bürokratie als existenzbedrohend ansehen – laut FAZ betonen Handelsverbände zudem, dass die mangelnde Kontrolle von Produktsicherheit und Zollbestimmungen weiteren Druck auf den Mittelstand ausübt; ein Spiegel-Bericht beleuchtet außerdem, dass die EU-Kommission Wege prüft, Lieferketten transparenter und ökologischer zu machen, während sich in Brüssel Widerstand gegen die vollständige Abschaffung der Entwaldungsverordnung formiert.
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