Das Speicher-Level für Gas lag am 21. Januar gerade einmal bei 39,7 Prozent – nicht üppig, aber offenbar ausreichend. Das Wirtschaftsministerium verweist darauf, dass der globale Markt weiterhin gut mit Flüssigerdgas (LNG) versorgt ist. Gerade aus den USA kommt mehr Angebot, selbst wenn die asiatische Nachfrage wegen des Wetters zuletzt anzog. Interessant ist: Die Gaspreise blieben bis vor Kurzem niedrig, sind aber mit eisigen Temperaturen in Europa und spekulativen Bewegungen wieder sprunghaft gestiegen: Kurzzeitig lag der Preis bei 39 Euro pro Megawattstunde – zum Vergleich: Im letzten Winter waren bis zu 59 Euro erreicht worden. Die Schwankungen am Markt hängen zum Teil mit Wetternachrichten und zum Teil mit Finanzspekulation zusammen. Trotz allem signalisiert die Bundesnetzagentur aktuell: Entspannung. Grünen-Politiker Kellner mahnt indes, die hohen Importpreise könnten durch leere Speicher erneut zum Problem werden. Seine Forderung: Mehr Regeln und nachhaltige Strategien – denn teuer wird’s, wenn Deutschland notgedrungen schnell nachkaufen muss.
Obwohl der Füllstand der deutschen Gasspeicher im Januar vergleichsweise niedrig blieb, schätzt das Wirtschaftsministerium die Versorgungslage als ausreichend ein. Gründe sind vor allem das steigende LNG-Angebot, insbesondere aus den USA, sowie die Möglichkeit, auftretende Preisschwankungen auf dem Weltmarkt abzufedern. Allerdings verweisen Experten und Politiker wie Michael Kellner auf die Problematik der hohen Kosten bei plötzlichem Nachkauf – und fordern strukturelle Änderungen, um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden. Zusätzlich zeigen Recherchen aus aktuellen Medienberichten, dass sich die allgemeine Lage auf dem Gasmarkt entspannt hat; gleichwohl gibt es Hinweise darauf, dass Preissprünge weiterhin durch Spekulationen begünstigt werden und weiterhin Unsicherheiten mit Blick auf die Entwicklung gegen Ende des Winters bleiben. In letzter Zeit thematisieren auch andere Nachrichtenportale die Gefahr steigender Preise und fordern mehr Transparenz und Planungssicherheit.