US-Märkte schwach – Bitcoin rutscht ins Bodenlose

Am Donnerstag sackten die US-Börsen kräftig ab, während bei Bitcoin und Co. Schockverkäufe einsetzten.

05.02.26 22:39 Uhr | 4 mal gelesen

Unverblümt gesagt: Es war ein rabenschwarzer Tag an Amerikas Börsen. Der Dow schloss mit 48.909 Punkten und damit 1,2 Prozent im Minus. Auch der Nasdaq-100 bekam die Unruhe zu spüren, verlor 1,4 Prozent und notierte zum Handelsschluss bei 24.549 Zählern. Sogar der altbekannt solide S&P 500 machte da keine Ausnahme – ein Minus von 1,2 Prozent, Ergebnis: 6.798 Punkte. Richtig wild wurde es aber bei den Kryptowährungen. Der Bitcoin knickte im Tagesverlauf nahezu spektakulär ein – satte 12 Prozent Miese. Manche sagen, jetzt flattern vielen Investoren die Nerven, und so wird verkauft, was das Zeug hält. Wieder einmal zeigt sich, wie sprunghaft dieser Markt sein kann. Und dann Amazon: Obwohl die Erwartungen eigentlich nicht enttäuscht wurden, stürzten die Aktien um rund fünf Prozent ab – als wäre plötzlich der Glaube an den Megakonzern erschüttert. Vielleicht spielt KI eine Rolle, da günstige Alternativen zu Amazons Cloud-Business am Horizont auftauchen? Jedenfalls war die Stimmung mies. Nebenher schwächelte auch der Euro – am Abend 1,1780 US-Dollar pro Euro, also ein Dollar ist damit 0,8489 Euro wert. Auch sonst ging’s eher abwärts: Gold verlor auf 4.804 US-Dollar je Feinunze, was ein Minus von satten 3,2 Prozent bedeutete – umgerechnet sind das etwa 131,12 Euro pro Gramm. Der Ölpreis machte keine Ausnahme: Ein Fass Brent kostete gegen 22 Uhr nur noch 67,37 US-Dollar, also ebenfalls 3 Prozent weniger.

Am Donnerstag erlebten die US-Börsen einen spürbaren Rückschlag, mit Verlusten quer über die großen Indizes wie Dow, Nasdaq-100 und S&P 500. Auffällig heftig kamen die Kryptowährungen unter Druck, insbesondere Bitcoin mit einem dramatischen Kursabsturz, während Anleger in Panik Gewinne sichern wollten; möglicherweise spiegeln diese Ausschläge auch ein wachsendes Misstrauen gegen instabile Märkte wider. Parallel schlugen auch schwächere Preise bei Öl, Gold und dem Euro auf, was signalisiert, dass Anleger gerade konsequent Risiko rausnehmen – und ausgerechnet bei Amazon, das an sich robust da steht, sorgte der Ausblick auf neue KI-Konkurrenz für einen empfindlichen Einbruch. Die aktuellen Recherchen zeigen, dass Unsicherheiten rund um Zinsentscheidungen der US-Notenbank und geopolitische Spannungen weltweit das Börsenklima insgesamt belasten. Außerdem werden auch die schwächeren Konjunkturdaten Europas und Chinas als Grund für die Verkaufswelle genannt. Viele Privatanleger sehen sich nun gezwungen, kurzfristig auf Nummer sicher zu gehen, was den Druck auf hochriskante Assets wie Kryptowährungen zusätzlich verstärkt.

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