Da steht sie also, Motsi Mabuse – bekannt für Wärme, Energie, und diese ganz eigene Mischung aus Strenge und Ermutigung. Diesmal aber nicht auf dem Tanzparkett, sondern als emotionale Reiseleiterin, wenn neun Frauen für fast zwei Wochen ein Haus am Meer beziehen. Wirklich ein Klischee-Traum, aber irgendwie reizvoll: Ohne Alltag, ohne vertraute Umgebung, dafür mit jeder Menge Kopfkino im Gepäck. In neun Episoden wagen sich die Teilnehmerinnen an bröckelnde Selbstbilder, setzen Konventionen aufs Abstellgleis und gehen, na klar, raus aus ihrer Komfortzone. Klingt nach typischem TV-Coaching? Vielleicht ein bisschen. Doch Motsi, die in Deutschland längst so etwas wie die Grande Dame des Empowerments ist, füllt die Show mit echtem Interesse und Erfahrung jenseits der Kameras. Der WDR und FLOW media haben das Ganze entwickelt – die Veröffentlichung in der ARD Mediathek ist erst für den Herbst 2026 avisiert, viel Geduld also für Neugierige. Aber vielleicht brauchen Veränderungen ja auch einfach Zeit. Wer jetzt schon Bilder sucht, kann auf ard-foto.de nachschauen. Sonst hilft die WDR-Presselounge weiter – und ja, den berühmten Draht zur Pressestelle gibt's selbstverständlich auch noch. Irgendwie wirkt das Format mutig, vielleicht ein bisschen überambitioniert – aber genau das macht es spannend.
Der WDR schickt im Herbst 2026 ein neues Coaching-Format mit Motsi Mabuse ins Rennen, das neun Frauen innerhalb von zwölf Tagen hilft, sich von gesellschaftlichen Erwartungen zu lösen und ihr Selbstvertrauen zurückzuerobern. Die Show legt ihren Fokus auf authentische Selbstentfaltung und stellt Themen wie Female Empowerment und die Hinterfragung von Rollenbildern ins Zentrum. Im aktuellen Medienkontext nehmen Formate zu, die gesellschaftliche Diversität und die Stärkung von Frauen realistisch ins Fernsehen bringen – als Gegenmodell zu platten Selbstoptimierungs-Schablonen. Ergänzend zu dieser Ankündigung berichtet die FAZ zum Beispiel von neuen Entwicklungen im Reality-TV, bei denen Alltagsheldinnen statt Promis im Mittelpunkt stehen, während bei der taz darüber diskutiert wird, inwiefern öffentlich-rechtliche Angebote mit Empowerment-Ansätzen Vorbildcharakter für andere Medienmacherinnen haben könnten.