BYD plant für 2026 großen Sprung bei Auto-Verkäufen in Deutschland

Der chinesische Hersteller BYD setzt sich ehrgeizige Ziele – und will 2026 mit mindestens 50.000 in Deutschland verkauften Autos die bisherige Marke deutlich übertreffen.

heute 18:31 Uhr | 4 mal gelesen

Schon wieder so ein ambitionierter Plan: Lars Bialkowski, Geschäftsführer von BYD Deutschland, hat sich laut Aussagen gegenüber dem 'Handelsblatt' fest vorgenommen, 2026 mindestens 50.000 Fahrzeuge in Deutschland zu verkaufen. Letztes Jahr lag der Hersteller hierzulande noch bei gerade mal 23.306 Neuzulassungen – der Unterschied klingt fast unvorstellbar, aber Bialkowski gibt sich kämpferisch. Er betont, man wolle jetzt endlich das nachholen, was BYD sich ursprünglich schon für 2025 gewünscht hatte. Wo setzt BYD an? Besonders bei Plug-in-Hybriden will das Unternehmen nachlegen. Laut Bialkowski sollte damit 2026 ein Marktanteil von über fünf Prozent erreichbar sein. Im Bereich reiner Elektrofahrzeuge peilt der Hersteller etwa vier Prozent an – nicht wenig, angesichts der starken Konkurrenz. Mal ehrlich: Ob das gelingt, bleibt abzuwarten. Dass die Chinesen aber in der Autobranche ordentlich aufmischen, dürfte inzwischen jedem klar geworden sein.

Die BYD-Tochter in Deutschland schnallt sich für eine echte Verkaufoffensive an: Nach aktuellen Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes wurden 2023 rund 23.306 Fahrzeuge neu zugelassen, doch für 2026 ist nun mindestens eine Verdopplung auf 50.000 Fahrzeuge angepeilt – vor allem mit starken Plug-in-Hybriden sowie ambitionierten Zielen bei E-Autos. BYD, schon der größte E-Auto-Produzent der Welt, setzt verstärkt auf den europäischen Markt und punktet aktuell vor allem im Mittelklasse-Segment, bleibt dabei jedoch unter starkem Preisdruck. Frische Nachrichten und Branchenschauen berichten zudem von verschärfter politischer Debatte rund um chinesische Elektroautoanbieter, mögliche EU-Strafzölle und deren Auswirkungen auf den deutschen Markt. Inzwischen werden auch Fragen nach Nachhaltigkeit und technischer Innovationskraft chinesischer Anbieter laut, während erste deutsche Händler von wachsendem Kundeninteresse und Ernüchterung durch Lieferschwierigkeiten berichten.

Schlagwort aus diesem Artikel