Die Kulturmagazinsendung 'ttt – titel thesen temperamente' gilt seit Jahren als sprachrohr kreativer Debatten, gesellschaftlicher Brennpunkte und künstlerischer Ausdrucksformen. Ursprünglich 1995 gestartet, balanciert sie zwischen kontroversen Thesen, pointierten Standpunkten und überraschenden Perspektiven aus Kunst und Kultur. Gerade in Zeiten von Umbrüchen – man denke nur an Themen wie Künstliche Intelligenz in der Kunst, gendergerechte Sprache oder politische Zensur – dient sie Vielen nicht nur als Abendunterhaltung, sondern als kritischer Kompass für aktuelle kulturelle Strömungen. Besonderes Augenmerk verdient in diesem Kontext die anhaltende Debatte um die Rolle öffentlich-rechtlicher Medien bei der Vermittlung von Kultur – zwischen Bildungsauftrag, Quoten und legitimen gesellschaftlichen Kontroversen. In den vergangenen Tagen stand zudem das Thema 'Kulturelle Vielfalt im Rundfunk' und die Kontroverse um Budgetkürzungen, vor allem in der ARD, im Fokus der Berichterstattung.