Nach dem tödlichen Angriff auf einen Bahnmitarbeiter ruft Alexander Dobrindt zu besonders strenger Bestrafung des Täters auf und macht sich stark für schärfere Gesetze zum Schutz von Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Mehr Polizeipräsenz hält er nicht für die Lösung, stattdessen verweist er auf aktuelle Entwicklungen wie den Ausbau der Videoüberwachung und mehr Einsatzkräfte bei der Bundespolizei – betont aber zugleich, dass hundertprozentige Sicherheit im offenen System Bahn illusorisch bleibt. Andere Stimmen, etwa aus der Gewerkschaft oder Zivilgesellschaft, kritisieren diese Haltung: Sie sehen mehr Personal und niedrigere Zugangsschwellen zu Unterstützung als notwendiger; zudem wird die Wirksamkeit von Überwachung und Strafverschärfung als begrenzt eingeschätzt. Recherchen zeigen, dass bundesweit in Zügen immer wieder Übergriffe vorkommen und Polizisten sowie Sicherheitsexperten mahnen, Prävention müsse ebenso einen starken Stellenwert einnehmen. Neue Vorschläge werden diskutiert, von unabhängigen Sicherheitspatrouillen bis hin zu anonymen Meldesystemen für Bedrohungen, doch auf einen einheitlichen Weg konnten sich Politik und Praxis bislang nicht einigen. Die Bahn selbst äußert sich betroffen und verspricht, gemeinsam mit den Behörden weiter an Verbesserungen zu arbeiten.
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