Sebastian Roloff fordert eine robuste Reaktion der EU auf geplante US-Zölle gegen europäische Fahrzeuge und wirft die Digitalsteuer als Druckmittel in den Ring. Eine solche Steuer würde gezielt US-Firmen treffen und zeigen, dass Europa nicht bereit ist, jeden Schritt aus Washington hinzunehmen. Aktuelle Stimmen aus Wirtschaft und Politik fordern inzwischen verstärkt einheitliche europäische Aktionen, um den Handelskonflikt zu deeskalieren und der beiderseitigen Abhängigkeit Rechnung zu tragen. Interessant dabei: In anderen EU-Staaten, etwa Frankreich, wird bereits über ähnliche Maßnahmen diskutiert. Außerdem kritisieren mehrere Beobachter, dass der Streit zu Lasten der Arbeitsplätze gehen könnte und die ohnehin fragile Lieferkette belasten dürfte. Mehrere Medien berichten, dass die transatlantischen Beziehungen im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen erheblich unter Druck geraten sind und Deutschlands Wirtschaft vor allem auf solidarische EU-Antworten hofft.