Hardt sieht baldige neue Gespräche zwischen USA und Iran

Nachdem US-Präsident Trump die Waffenruhe im Konflikt zwischen den USA und Iran verlängert hat, rechnet Unions-Außenpolitiker Jürgen Hardt (CDU) mit einer Fortführung der diplomatischen Gespräche zwischen den Konfliktparteien. "Ich halte weitere Verhandlungen in naher Zukunft für wahrscheinlich", so Hardt in der 'Rheinischen Post' (Donnerstag).

heute 13:03 Uhr | 4 mal gelesen

Die aktuelle Waffenruhe bildet laut Hardt erst die Basis für neue Gespräche. 'Ohne relative Ruhe sind ernsthafte Verhandlungen kaum möglich', meint er. Gleichzeitig schickt Hardt eine Warnung in Richtung Iran: 'Ein Überreizen seitens Teherans könnte alles zum Kippen bringen.' Aus Hardts Sicht befindet sich der Iran sowohl innenpolitisch als auch militärisch in einer instabilen Lage, was auch als Risiko für die gesamte Region gesehen werden müsse. Und noch ein Gedanke: Für alle Parteien – also auch für USA und Israel – könnten durch Diplomatie Ergebnisse auf den Tisch kommen, die mit weiteren Kämpfen kaum erreichbar wären. Letztlich bleibt Hardts Unterton zurückhaltend optimistisch, aber nicht ohne Skepsis – vielleicht auch, weil so viel Unkalkulierbares in der Luft liegt.

Jürgen Hardt sieht angesichts der verlängerten Waffenruhe gute Chancen für neue US-iranische Gespräche, betont aber auch die Fragilität des Irans – politisch wie militärisch. Seine Warnung gegen eine Überstrapazierung durch Teheran unterstreicht die Skepsis gegenüber einer dauerhaften Lösung. Die Entwicklung bleibt von Unsicherheiten geprägt, zumal die internationale Gemeinschaft auf nachhaltige Verhandlungsergebnisse drängt. In den letzten 48 Stunden berichteten unter anderem große Medien, dass sowohl innenpolitische Spannungen im Iran als auch die strategischen Interessen der USA hinter den jüngsten diplomatischen Signalen eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. Zudem wird im Netz spekuliert, ob Israel in künftigen Verhandlungen eine noch stärkere Vermittlerrolle einnehmen könnte. Auch wurde diskutiert, wie die schleichende Eskalation im Nahen Osten das globale Sicherheitsgleichgewicht beeinflusst.

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