Jürgen Hardt sieht angesichts der verlängerten Waffenruhe gute Chancen für neue US-iranische Gespräche, betont aber auch die Fragilität des Irans – politisch wie militärisch. Seine Warnung gegen eine Überstrapazierung durch Teheran unterstreicht die Skepsis gegenüber einer dauerhaften Lösung. Die Entwicklung bleibt von Unsicherheiten geprägt, zumal die internationale Gemeinschaft auf nachhaltige Verhandlungsergebnisse drängt. In den letzten 48 Stunden berichteten unter anderem große Medien, dass sowohl innenpolitische Spannungen im Iran als auch die strategischen Interessen der USA hinter den jüngsten diplomatischen Signalen eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. Zudem wird im Netz spekuliert, ob Israel in künftigen Verhandlungen eine noch stärkere Vermittlerrolle einnehmen könnte. Auch wurde diskutiert, wie die schleichende Eskalation im Nahen Osten das globale Sicherheitsgleichgewicht beeinflusst.