In einer nächtlichen Mitteilung am Samstag gab Infantino bekannt, dass der Vorschlag, private Investoren an der Vermarktung der FIFA-Turniere zu beteiligen, gescheitert sei. Das Vorhaben habe unerwartete Gräben innerhalb des Weltfußballs aufgerissen, weshalb es nicht mehr sinnvoll sei, weiter daran festzuhalten. Zuvor hatte Infantino den 211 Mitgliedsverbänden jeweils 40 Millionen Dollar als Anreiz in Aussicht gestellt, wenn sie den Vorschlag unterstützen würden – auch Weltmeisterschaften sollten für Investoren geöffnet werden. Doch der Widerstand, insbesondere von UEFA und Concacaf, war heftig; die UEFA drohte sogar mit einem Boykott künftiger FIFA-Turniere. Als sich schließlich der asiatische Fußballverband AFC ebenfalls gegen die Pläne aussprach, verlor Infantino die Mehrheit, ohne die kein Fortschritt möglich war. Ursprünglich sah das Konzept vor, eine kommerzielle Tochter zu etablieren, in die Investoren einsteigen könnten – doch die Reaktion war eindeutig zu kontrovers.
Nach tagelanger Kontroverse verwirft FIFA-Präsident Infantino endgültig seinen Plan, externe Investoren an der FIFA und ihren Wettbewerben zu beteiligen, nachdem wichtige Fußballverbände wie UEFA, Concacaf und AFC massiv Widerstand leisteten. Die Kritik richtete sich nicht nur gegen mögliche Interessenkonflikte und den Einfluss privater Geldgeber, sondern auch gegen den vermuteten Ausverkauf des Weltfußballs. In Medienberichten wurde zudem diskutiert, wie sehr die anhaltenden Korruptionsskandale und die polarisierende FIFA-Politik das Vertrauen der Verbände in die Führungsriege beschädigt haben – einige Stimmen betonten, dass die internationale Fußballfamilie diese Machtdemonstration als Signal verstand, wieder enger zusammenzustehen. Aktuelle Recherche hat ergeben, dass UEFA-Vertreter weiterhin ihren Einfluss stärken wollen, während Organisationen in Afrika und Südamerika sowohl die wirtschaftlichen Chancen als auch die Risiken privater Investoren noch stärker reflektieren.