Jackson Irvine verabschiedet sich vom FC St. Pauli: Wechsel nach Japan

Jackson Irvine, der australische Kapitän des FC St. Pauli, schließt sich mit sofortiger Wirkung dem japanischen Club Cerezo Osaka an.

heute 14:00 Uhr | 2 mal gelesen

Es gibt Transfers, über die man noch eine Weile nachdenkt – Jackson Irvines Wechsel von St. Pauli nach Japan gehört definitiv dazu. Ohne großes Aufsehen verlässt der Australier, der sich seit 2021 in Hamburg nicht nur sportlich, sondern auch menschlich einen Namen gemacht hat, den Kiez. Die genaue Ablösesumme? Bleibt ein wohlgehütetes Geheimnis unter den Hamburger Verantwortlichen – Stillschweigen und so. Irvines Weg bei St. Pauli ist schnell erzählt und klingt doch nach mehr: 2021 kam er, wurde überraschend bald zum Kapitän, zog die Fäden im Mittelfeld. Der direkte Bundesliga-Aufstieg – sein Herzblut war spürbar ein Teil davon. Sportchef Bornemann schildert, der Wechselwunsch sei von Irvine nach der WM zurückgekehrt und habe nach einigen Gesprächen schließlich Gehör gefunden. "Wir sagen Danke, Jacko!" – eine klassische Floskel vielleicht. Dennoch: Wer Spiele am Millerntor verfolgt hat, weiß, dass sein Fehlen nicht spurlos bleiben wird. Und irgendwie klingt ein Abenteuer bei Cerezo Osaka nach frischem Wind und neuen Geschichten – für ihn (und vermutlich auch für uns Beobachter).

Jackson Irvine verlässt den FC St. Pauli nach knapp drei Jahren, in denen er sich zum Schlüsselspieler und Kapitän entwickelte. Der Australier folgt damit dem eigenen Wunsch und wechselt in die japanische J. League zu Cerezo Osaka, nachdem intensive Gespräche mit der Klubführung zu einer einvernehmlichen Lösung führten. Medienberichten zufolge soll der Wechsel für St. Pauli nicht unerheblich sein, da Irvine in der abgelaufenen Saison eine tragende Säule im Team gewesen ist, sowohl sportlich als auch als Führungspersönlichkeit. In aktuellen Artikeln wird weiter berichtet, dass Transfers von erfahrenen Führungsspielern wie Irvine die Strategie vieler Zweitligisten unterstreichen, Kader gezielt umzubauen, um finanzielle Stabilität bei gleichzeitigem sportlichen Erfolg zu gewährleisten. Erfahrungsgemäß ist die J. League auch für europäische Spieler attraktiv – sowohl sportlich als auch finanziell, was die steigende Zahl internationaler Wechsel nach Japan bestätigt. Cerezo Osaka äußerte sich bereits, dass sie sich vom Neuzugang neue Impulse und zusätzliche Stabilität im Mittelfeld erhoffen, da das Team vor einer wichtigen Saisonphase steht.

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