Klaus Mack warnt vor Dürre – Klimaanpassung jetzt zentral

Durchdringende Hitze und fehlender Regen machen Klaus Mack (CDU) Sorgen: Der Unionsfraktionsvize fordert energische Schritte beim Klimaschutz und betont, wie wichtig maßgeschneiderte Anpassung für Städte und Gemeinden ist.

heute 01:02 Uhr | 2 mal gelesen

Sommer 2024. Die Sonne brennt, Regen ist Mangelware. Was früher als seltene Ausnahme galt, scheint sich eingebrannt zu haben: Diese Wetterextreme treffen uns jetzt regelmäßig – so jedenfalls sieht es CDU-Politiker Klaus Mack. Und ehrlich gesagt: Wenn ich mir die vertrockneten Böden anschaue, fällt es schwer, seine Einschätzung für übertrieben zu halten. 'Diese Hitzewellen, und dass es stellenweise schon seit Monaten kaum geregnet hat – das ist erschreckend', mahnt Mack laut Funke-Gruppe. Die Ursache? Klimawandel, klar. Und Mack wird im Tonfall fast nüchtern: Es reiche längst nicht mehr, allein Emissionen zu senken, aber das müsse halt konsequent erfolgen, etwa durch einen marktregulierten CO2-Preis. Bei aller Effizienzbegeisterung vergisst er aber nicht die Realität vor Ort: Anpassungen müssten genau auf die Bedürfnisse der jeweiligen Region zugeschnitten werden. Kein Klima-Korsett für alle. Kommunen bräuchten Freiheit und das nötige Geld, strategisch und langfristig zu handeln – die Förderung, etwa über das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz, sei für ihn ein Schritt in die richtige Richtung. Stadtgrün, mehr Schatten, gesunde Wälder: 'Solche Lösungen wirken doppelt. Sie schützen und passen an.' Was gerne übersehen wird: Wer Erneuerbare zum Rückgrat des Stromsystems macht, spart auch Wasser, weil klassische Kraftwerke weniger Kühlung brauchen. Ein verblüffender Zusammenhang, irgendwie.

Klaus Mack, der als Vize der Unionsfraktion für Klima-Fragen federführend ist, verleiht seiner Besorgnis über die immer schlimmer werdenden Wetterextreme Ausdruck. Neben der Notwendigkeit, den CO2-Ausstoß weiter zu senken, hält er besonders adaptive Strategien für Gemeinden für die entscheidende Stellschraube. Zuletzt forciert Mack integrierte Ansätze wie Grünflächen in der Stadt oder den behutsamen Umbau der Wälder zu Mischbeständen und unterstreicht die Rolle erneuerbarer Energien. – Neuere Analysen aus dem Juni 2024 unterstreichen seine Sicht: Laut Umweltbundesamt drohen bei weiter ausbleibenden Niederschlägen massive Ernteeinbußen. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Studie der Helmholtz-Klimaforscher, dass gerade lokale Maßnahmen – etwa das gezielte Pflanzen hitzeresistenter Bäume in Städten – die Lebensqualität und Hitzeresistenz nachhaltig verbessern. Auch die Bundesregierung hat im jüngsten Fortschrittsbericht zum Klimaanpassungsgesetz (veröffentlicht am 6. Juni 2024) angekündigt, gezielt in städtisches Klimamanagement zu investieren und die Mittel für kommunale Programme deutlich anzuheben.

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