Manchmal gibt’s diese Abende, an denen alles passt. Der 1. FC Nürnberg hat sich vor heimischem Publikum einen mühelosen 3:0-Sieg gegen Dynamo Dresden geschnappt. Das eigentliche Spektakel: Mohamed Ali Zoma, der faktisch im Alleingang das Spiel entschied. Kaum war die Partie angepfiffen, sorgte er nach einer Kombination mit Becker für die frühe Führung – Schreiber im Dresdner Tor wirkte da wie ein Statist. Kurz vorm Pausenpfiff nickte Zoma erneut ein; wobei… eigentlich staubte er ab, nachdem Janisch das Aluminium malträtiert hatte. Der VAR blickte nochmal drauf – aber alles sauber, kein Abseits. Als hätte er noch Energie übrig, holte Zoma sich per (verschenktem) Elfer seinen dritten Treffer, immerhin im Nachschuss. Danach plätscherte das Spiel ein bisschen vor sich hin, Tore blieben aus. Für Nürnberg geht’s nächstes Wochenende gleich weiter bei den Nachbarn aus Fürth, während Dresden zu Hause gegen Darmstadt auf Wiedergutmachung hofft. Nebenbei: St. Pauli und Fürth trennten sich unentschieden (1:1), Cottbus überraschte Hannover mit einem 3:1-Heimsieg.
Nürnberg lieferte mit einem klaren 3:0 gegen Dresden einen sicheren Saisonstart, bei dem Mohamed Ali Zoma mit seinen drei Treffern eindeutig im Mittelpunkt stand. Die Generalprobe für die neue Zweitligasaison geriet für Dynamo Dresden zur Enttäuschung – sie schafften es kaum, Akzente gegen ein stark organisiertes Nürnberger Team zu setzen. Laut Berichten verdeutlichen aktuelle Entwicklungen im deutschen Profifußball allgemein den Trend, dass einzelne Spieler – gerade zu Saisonbeginn – den Unterschied ausmachen können. Zusätzlich heben verschiedene Medien hervor, wie Teams nach einer wechselhaften Sommerpause ihren Rhythmus suchen; das spiegelt sich sowohl im Ergebnis von St. Pauli vs. Fürth als auch im Überraschungserfolg von Cottbus gegen Hannover wider.