Das Treffen zwischen Netanjahu und Trump wurde von beiden Seiten betont harmonisch beschrieben. Im Zentrum der Beratungen stand die Haltung gegenüber dem Iran, insbesondere das gemeinsame Bestreben, einen iranischen Besitz von Atomwaffen unter allen Umständen zu verhindern. Die Partnerschaft zwischen den USA und Israel, so das geteilte Narrativ, sei stärker als je zuvor – allerdings bleibt unklar, wie tragfähig solche Aussagen in Anbetracht der außenpolitischen Spannungen im Nahen Osten wirklich sind. In den letzten 48 Stunden berichteten verschiedene Medien, dass Trumps Rückkehr auf der internationalen Bühne zu einer erneuten Polarisierung geführt hat, insbesondere im Hinblick auf die US-Politik gegenüber Israel und die wachsende Kritik am Umgang mit dem Nahost-Konflikt. Außerdem wurden Stimmen laut, die mahnen, dass die „freundschaftliche“ Atmosphäre eher ein taktisches Manöver sein könnte, um gemeinsame Interessen gegen den Iran durchzusetzen. Insgesamt zeigten die Berichte, dass sowohl der Symbolcharakter als auch das realpolitische Gewicht des Treffens nicht unterschätzt werden dürfen.
heute 20:28 Uhr