Katherina Reiche setzt sich für eine tiefgreifende Reform des Rentensystems noch vor 2029 ein, insbesondere fordert sie die Erhöhung des Renteneintrittsalters. Sie begründet dies mit demografischen Fakten und verweist auf seit Jahren bestehende Warnungen von Experten. Neuere Diskussionen rund um die Rentenreform werden durch die steigende Belastung der Rentenkassen und das Missverhältnis zwischen Erwerbstätigen und Rentnern verstärkt. Die Bundesregierung prüft aktuell verschiedene Modelle, um das Rentensystem generationengerecht zu stabilisieren – etwa flexible Rentenanfangszeiten, betriebliche Zusatzvorsorge und ein stärkeres Umlagesystem. Auch die Europäische Union betont angesichts des demografischen Wandels wiederholt die Notwendigkeit grundlegender Anpassungen an den sozialen Sicherungssystemen, insbesondere in Deutschland. Zuletzt wurde die Debatte angeheizt durch statistische Prognosen, wonach bis 2035 jede dritte Person in Deutschland Rentenanspruch haben wird.
22.09.25 13:08 Uhr