Spanien fegt mit Torfestival über Saudi-Arabien hinweg

Mit einem souveränen 4:0-Sieg meldet sich Spanien eindrucksvoll im zweiten Gruppenspiel der Fußball-WM 2026 in Atlanta zurück. Bereits nach zehn Minuten markiert das Jungtalent Lamine Yamal den Auftakt zu einem komplett einseitigen Duell.

21.06.26 20:04 Uhr | 19 mal gelesen

Gleich zu Beginn setzt der Ball für Spanien zur Reise ins Tor an: Yamal profitiert nach klugem Zusammenspiel von Oyarzabal und lässt die saudische Abwehr wie Statisten dastehen. Zwanzigste Minute, die Szene wiederholt sich beinahe, nur köpft diesmal Oyarzabal persönlich zum 2:0 ein. Kaum hat sich Saudi-Arabien neu sortiert, schlägt derselbe Spieler erneut zu – der Rückstand wird noch vor der Pause auf 3:0 ausgebaut und viele Fans ahnen: Hier ist nicht viel zu holen für das Team von Trainer Renard. In Halbzeit zwei wird das Spiel endgültig entschieden, als Al Tambakti die Kugel nach einer Mischung aus Glück und Pech ins eigene Tor befördert. Spanien spielt die Partie souverän zu Ende, lässt Ball und Gegner laufen, während von Saudi-Arabien, trotz ein paar stürmischer Bemühungen, kaum etwas Gefährliches aufs Tor kommt. Die Spanier scheinen nach der Startpleite gegen Kap Verde entschlossen, dieses Mal kein Zittern aufkommen zu lassen.

Spanien hat sich mit dem 4:0-Sieg neues Selbstvertrauen verschafft und bleibt damit im Rennen um einen der begehrten Achtelfinalplätze der Gruppe H. Mittelfeldspieler Lamine Yamal wird zunehmend zur festen Größe im spanischen Team – sein Treffer sowie die beiden Tore von Oyarzabal belegen die aktuelle Offensivstärke. Laut aktuellem Stand aus internationalen Medienrückblicken bleibt Saudi-Arabien mit einer enttäuschenden Leistung hinter den Erwartungen zurück und benötigt im letzten Gruppenspiel dringend Punkte, um das Weiterkommen überhaupt noch möglich zu machen. Außerdem berichten Medien von einer auffallenden strukturellen Geschlossenheit des spanischen Teams. Laut taz und FAZ zeigen die spanischen Nationalspieler nicht nur individuelles Können, sondern auch die Fähigkeit, als Mannschaft zu überzeugen. Zudem wird zunehmend spekuliert, ob Spanien als Geheimfavorit der WM gelten kann – angesichts des Auftritts gegen Saudi-Arabien kein ganz abwegiger Gedanke.

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