Iranische Verhandlungsgruppe verlässt Gespräche nach neuer Drohkulisse aus den USA

Nach scharfen Worten von Donald Trump gegenüber dem Iran haben Vertreter der iranischen Regierung die laufenden Gespräche mit den USA in der Schweiz abrupt beendet. Mehrere lokale Nachrichtenagenturen berichten über die rasche Abreise der Delegation.

21.06.26 21:26 Uhr | 29 mal gelesen

Manchmal kippen diplomatische Gespräche schneller als man einen Kaffee leert – so offenbar auch kürzlich in der Schweiz. Ein erwartbarer Eklat? US-Präsident Trump ließ nach Medienangaben verlauten, dass der Iran Gefahr laufe, neue Militärschläge zu provozieren, falls er seine Kontakte im Libanon nicht bändige. Das ging dem iranischen Verhandlungsteam offenbar zu weit: Nach kaum anderthalb Stunden packten Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi ihre Unterlagen, verließen das Hotel, vielleicht auch mit einer Prise Trotz. Vermittelt hatten Pakistan und Katar, doch deren Bemühungen konnten Trumps Worte offenbar nicht wettmachen. Die Iraner prüfen nun ihre nächsten Schritte—man spricht diplomatisch von einer 'angemessenen Reaktion', was alles sein kann: von scharfen Statements bis zu Sanktionen oder Gesprächsverweigerung. Kurios ist vielleicht noch: Solche abrupten Abbrüche sind im internationalen Parkett zwar nicht Standard, aber auch kein Unikum. Bleibt die Frage, wer zuerst zurückkehrt – und vor allem, mit welchem Gesicht.

Die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den USA und dem Iran haben durch die Drohungen von Ex-Präsident Trump einen neuen Tiefpunkt erreicht. Die Verhandlungen zwischen beiden Ländern, die mit Hilfe von Pakistan und Katar in der Schweiz geführt wurden, wurden nach nur etwa 80 Minuten abgebrochen. Die iranische Seite betrachtet Trumps Aussagen als klaren Vertragsbruch und signalisiert, dass eine Reaktion folgen könnte – während zugleich unklar bleibt, ob diplomatische Vermittlungsbemühungen in absehbarer Zeit fruchten werden. Erweiterte Details: Drei aktuelle Online-Recherchen zeigen, dass die Situation in der Golfregion weiterhin äußerst volatil ist. Überdies berichten verschiedene Medien, dass die Haltung der USA gegenüber dem Iran innerhalb der Biden-Administration mindestens so widersprüchlich wahrgenommen wird wie von außen: Während einerseits schärfere Töne angeschlagen werden, scheint man im Hintergrund leise auf diplomatische Lösungen zu hoffen. Ein anderer bemerkenswerter Aspekt: Die regionale Rolle Pakistans und Katars als Vermittler gewinnt zusehends an Bedeutung, auch, weil ihre eigenen geostrategischen Interessen durch Eskalationen massiv berührt werden.

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