Michael Mendl: Abschied von einer Charakterstimme im deutschen Film
Mit 82 Jahren ist Michael Mendl friedlich gestorben. Ein prägender Schauspieler, der über Jahrzehnte hinweg Bühne, Fernsehen und Kinoleinwand gleichermaßen durchdrang.
Mit 82 Jahren ist Michael Mendl friedlich gestorben. Ein prägender Schauspieler, der über Jahrzehnte hinweg Bühne, Fernsehen und Kinoleinwand gleichermaßen durchdrang.
Hamburg – Wieder mischt die Mobil Krankenkasse bei einer der größten Charity-Eventreihen Europas ordentlich mit. Rund 80.000 laufbegeisterte Frauen, begleitet von etwa 40.000 Zuschauern, schaffen gemeinsam Aufmerksamkeit für die Früherkennung von Brustkrebs – mit ordentlich Schlamm und noch mehr Teamgeist.
Inmitten politischer Sparbestrebungen geraten medizinische Vorsorgeleistungen wie das gesetzliche Hautkrebsscreening neu ins Visier. Die aktuelle Debatte, ob eine Reduktion der Untersuchungen für gesetzlich Versicherte gerechtfertigt ist, übersieht leicht das vielschichtige Spektrum des Nutzens dieser Präventionsmaßnahme: Neben Sterblichkeit spielen Aspekte wie frühes Erkennen, Therapiebelastung und Lebensqualität entscheidende Rollen. onkoderm e.V. plädiert in einem Positionspapier für ein differenziertes Verständnis fernab von einseitigen Zahlen und betont den Wert des Screenings für Gesundheit und Gesellschaft.
Hamburg/München – Ärztinnen und Ärzte aus den Lungenzentren der Asklepios Kliniken verlangen einen radikalen Neuanfang beim Kampf gegen das Rauchen. Trotz erbarmungslos hoher Zahlen von Neuerkrankungen und Todesfällen infolge von Lungenkrebs gibt es bislang keine mutige politische Richtungsänderung. Die Kliniker fordern von der Politik eine offensive, allumfassende Strategie für ein Deutschland ohne Raucher – ähnlich dem britischen Ansatz. Der Hintergrund sind nicht nur alarmierende neue Zahlen: In den eigenen Häusern werden Jahr für Jahr fast 7.000 Fälle behandelt, bundesweit sind es über 56.000 neue Erkrankungen und nahezu 44.000 Todesfälle pro Jahr. Acht von zehn Lungenkrebsfällen gelten als direkte Folge des Tabakkonsums.
Zelllinien menschlicher Krebszellen sind für das Verständnis und die Erforschung von Krebs unverzichtbar geworden, doch ihr Wachstum im Labor basiert oft noch auf fötalem Kälberserum – ein Produkt, das nicht nur ethische Probleme, sondern auch zahlreiche wissenschaftliche Herausforderungen mit sich bringt. Gerade hinsichtlich Tierwohl und Reproduzierbarkeit der Forschung gilt es, neue Wege zu gehen, etwa durch FKS-freie Kulturverfahren.
Die angekündigte Reform beim Hautkrebsscreening bewegt derzeit die Gemüter. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) begegnet den Einwänden mit der Betonung auf Notwendigkeit und zielgerichteter Prävention. Interessant: Sie gesteht offen, selbst nicht von Anfang an überzeugt gewesen zu sein.
Raubling/Radolfzell – Was geschieht, wenn jahrzehntelange Textilerfahrung und spezialisierte Medizinkompetenz aufeinandertreffen? Genau: Es formt sich mehr als funktionelle Wäsche – nämlich die Idee, Frauen nach Brustkrebs sichtbar und spürbar in ihrem Alltag zu stärken. Mit ihrer Kooperation setzen Amoena, Experte für Brustversorgung, und Traditionsmarke SCHIESSER ein kraftvolles Signal: Sie stellen Frauen selbstbestimmt und ohne Angst vor Tabus in den Mittelpunkt und begleiten sie auf dem Weg, sich und ihren Körper neu zu entdecken – auch jenseits der Krankheit.
Hamburg – Zum runden Jubiläum der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. versammelten sich gestern Weggefährten, Unterstützer und Förderer im Miniatur Wunderland. Zur Feier sprach Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher ein anerkennendes Grußwort, in dem er die jahrzehntelange Arbeit des Vereins würdigte. Vor 50 Jahren durch betroffene Eltern ins Leben gerufen, engagiert sich der gemeinnützige Verein bis heute für eine bessere Versorgung und innovative Forschung für Kinder mit Krebs am UKE.
Berlin – Auf dem 37. Deutschen Krebskongress sammeln sich erneut Forschende, Ärzte und Betroffene, um zukunftsweisende Behandlungsmethoden für Krebs zu diskutieren. Im Scheinwerferlicht steht unter anderem das Gliom WHO-Grad 4: ein Tumor, der bis heute als nahezu unbesiegbar gilt. Besonders im Fokus: die noch relativ neue TTFields-Therapie, die mit elektrischen Feldern arbeitet und neue Hoffnung für Patientinnen und Patienten bringen soll.
In Essen gibt es Neuigkeiten: Die bekannte TV-Moderatorin Okka Gundel wird künftig das Gesicht der Rexrodt von Fircks Stiftung (RvFS). Als Frau mit Kameraerfahrung – und ganz eigenen Erfahrungen mit einer Krebserkrankung – möchte sie künftig nicht nur moderieren, sondern die Anliegen der Stiftung auch spürbar nach außen tragen. Gundel ist selbst Mutter und stand, nach ihrer Brustkrebsdiagnose im Februar 2020, vor der Herausforderung, den eigenen Kindern diesen neuen Alltag zu erklären.