Glaubt man Donald Trumps Ausführungen, steht der Gazastreifen vor einem weiteren Wendepunkt. Er schreibt enthusiastisch auf 'Truth Social', dass Ägypten, Katar sowie die Türkei als Vermittler an Bord seien – ungewöhnliche Freunde in einer Sache, die meist an Unnachgiebigkeit zu scheitern droht. Sobald die Waffen abgegeben sind, so Trumps Vision, weichen Israels Soldaten, und internationale Einheiten, flankiert von einer neuen palästinensischen Polizei, kümmerten sich künftig um Sicherheit und Ordnung. Israel solle aufatmen: Von hier aus, so Trump, gehen künftig keine Anschläge mehr aus. Parallel kündigt er an, der bereits oft diskutierte Trump-Plan (diesmal mit 20 Punkten versehen) würde dadurch ordentlich Fahrt aufnehmen – und das palästinensische Leben verbessern.
Ob das alles so einfach Realität wird? Fast fühlt es sich an wie ein Déjà-vu: große Pläne, aber vertraut schwammige Details und etliche offene Fragen. Wer weiß, vielleicht überrascht uns Trumps Friedensrat ja wirklich – andererseits klingt vieles doch sehr nach politischem Spektakel.
Trump behauptet, eine umfassende Einigung zur Entwaffnung der Hamas und anderer bewaffneter Gruppen im Gazastreifen erzielt zu haben, verhandelt mit Unterstützung von Ägypten, Katar und der Türkei. Das Konzept sieht den Rückzug der israelischen Streitkräfte und eine internationale Stabilisierung vor, angeblich mit einer neuen palästinensischen Polizeieinheit, die gemeinsam für Sicherheit sorgen soll. In anderen, aktuellen Berichten zeigt sich aber Skepsis hinsichtlich der Machbarkeit und der tatsächlichen Einbindung relevanter Akteure: Offizielle israelische oder palästinensische Reaktionen liegen bislang kaum vor, und Experten weisen darauf hin, dass ähnliche Vorhaben in der Vergangenheit meist am politischen Konflikt und an fehlendem Vertrauen gescheitert sind – nicht zuletzt fehle es an Details zur Verantwortungsverteilung und Integration lokaler Kräfte.