Donald Trump hat die Umsetzung eines zivilen Atomabkommens zwischen den USA und Saudi-Arabien an eine politische Bedingung geknüpft: Erst wenn Saudi-Arabien offiziell mit Israel kooperiert und dem Abraham-Abkommen beitritt, werde das Nuklearprojekt genehmigt. Die Details des Abkommens, etwa zur Urananreicherung, werfen international Fragen auf – auch weil Saudi-Arabien damit technisch die Grundlage für eigene Atomwaffen schaffen könnte, trotz gegenteiliger Versicherungen. Verschiedene Nachrichtenquellen berichten zudem von wachsender Sorge über das Risiko einer neuen nuklearen Aufrüstung im Nahen Osten, halten aber fest, dass die USA die Kontrolle und Vorteile für ihre eigenen Unternehmen sichern wollen. In den vergangenen 48 Stunden gab es zahlreiche Berichte zum Thema. Die 'Süddeutsche Zeitung' hebt hervor, dass die Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Israel trotz äußerer Annäherung nach wie vor von Misstrauen geprägt bleiben; der Druck aus Washington könnte kurzfristige Annäherungen, aber kaum nachhaltige Versöhnung bewirken (Quelle: [Süddeutsche Zeitung](https://www.sueddeutsche.de)). Die 'FAZ' analysiert, wie das Atomabkommen den geopolitischen Status quo in der Golfregion herausfordert und neue Allianzen – wie zwischen Israel und Saudi-Arabien – von Washington als Instrument gegen den Einfluss des Iran genutzt werden (Quelle: [FAZ](https://www.faz.net)). Der 'Spiegel' berichtet indes von Ängsten innerhalb der US-Regierung, das Zugeständnis zur Urananreicherung könne später schwer kontrollierbare Folgen haben, etwa wenn sich politische Lager in Saudi-Arabien ändern oder Instabilität wie im Iran eintritt (Quelle: [Spiegel](https://www.spiegel.de)).
heute 15:12 Uhr