US-Aktienmärkte im Aufschwung – Ölpreise fallen deutlich

Am Dienstag schlossen die US-Börsen mit spürbaren Gewinnen: Der Dow Jones kletterte auf 48.536 Punkte und verbuchte damit ein sattes Plus von 0,7 Prozent gegenüber Vortag. Auch der S&P 500 und der Nasdaq 100 lagen jeweils merklich vorne – die Anleger scheinen auf eine anhaltende Entspannung im Nahen Osten zu hoffen, insbesondere auf eine mögliche Verlängerung des Waffenstillstands zwischen den USA und Iran.

14.04.26 22:15 Uhr | 52 mal gelesen

Während die Kurse an der Wall Street in die Höhe schnellten, meldete das US-Zentralkommando weiterhin starke militärische Präsenz in der Straße von Hormus. Mehr als 10.000 US-Soldaten – Marine, Luftwaffe, Navy – sowie eine Vielzahl von Kriegsschiffen und Dutzenden Flugzeugen halten die Seestraße unter Kontrolle. Nach offiziellen Angaben konnte bisher kein Schiff die durchgesetzte Blockade durchbrechen, zumindest in den ersten 24 Stunden blieb alles unter Kontrolle. Parallel zeigte sich der Euro am Dienstagabend robust: Für einen Euro zahlte man 1,1793 US-Dollar, was einen stärkeren Kurs gegenüber dem Dollar bedeutet. Gold legte kräftig zu – für eine Feinunze wurden am Abend 4.844 USD verlangt, ein Anstieg von 2,1 Prozent, was in Gramm umgerechnet 132,07 Euro entspricht. Und während die Aktienmärkte Optimismus versprühten, sackte der Ölpreis ab. Die Nordsee-Sorte Brent wurde am Abend mit 95,22 US-Dollar je Fass gehandelt, ein Rückgang von gut vier Prozent zum vorherigen Handelsschluss. Solche Ausschläge sind ein Vorgeschmack auf die Nervosität, die geopolitische Entwicklungen an den Rohstoffmärkten regelmäßig auslösen können. Man muss sich fast fragen: Ist das schon der Anfang einer Trendwende oder nur eine kurzfristige Reaktion auf die aktuellen Nachrichten?

US-Börsen wie der Dow Jones und der Nasdaq verzeichneten zum Handelsende am Dienstag kräftige Zugewinne, getragen von der Hoffnung auf eine Verlängerung des Waffenstillstands zwischen den USA und Iran. Gleichzeitig zeigt das amerikanische Militär in der Straße von Hormus Präsenz und hält die für den Welthandel so wichtige Route weiterhin unter Kontrolle, während der Ölpreis infolge der Lage stark nachgibt. Überdies stieg der Goldpreis deutlich und der Euro legte gegenüber dem Dollar zu, wobei Marktbeobachter gespannt darauf sind, ob diese Kursbewegungen lediglich kurzfristige Ausschläge oder Beginn neuer Trends darstellen. Aktuelle Berichte zeigen, dass sich der Sinkflug der Ölpreise auch auf europäische Märkte auswirkt und für Erleichterung bei Unternehmen und Verbrauchern sorgt. Die Hoffnungen ruhen nach wie vor auf diplomatische Lösungen im Nahen Osten, um weitere Turbulenzen zu vermeiden. Bereits leichte Zeichen der Entspannung können massive Auswirkungen auf die Finanz- und Rohstoffmärkte entfalten; Experten erwarten kurzfristig eine hohe Volatilität, zumal auch die US-Geldpolitik und Inflationsdaten weiterhin für Unsicherheit sorgen.

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