Der Handelstag in New York endete für den Dow Jones mit satten 51.712 Punkten, aber eben auch mit einem Rückgang von etwa 1 Prozent gegenüber Mittwoch. Kurz vor Schluss lag der S&P 500 bei 7.408 Zählern (1,2 Prozent niedriger), während die Technologiebörse Nasdaq 100 um gleich mal 1,9 Prozent auf 28.455 Punkte abrutschte. Der Grund? Verschiedene Faktoren: Der Ölpreis schnellte in die Höhe, und die Bilanzen zweier prominenter Tech-Unternehmen, Teil der sogenannten 'Magnificent Seven', gaben Grund zur Diskussion. Während Tesla die Handelnden mit enttäuschenden Zahlen im Regen stehen ließ, übertraf Alphabet (die Google-Mutter) zwar die Erwartungen, fiel bei den Anlegern aber trotzdem nicht wirklich auf fruchtbaren Boden. Offenbar wachsen die Zweifel: Lohnt sich der milliardenschwere KI-Ausbau von Google tatsächlich? Alphabet jedenfalls setzt fürs laufende Jahr noch eine Schippe drauf und plant, bis zu 205 Milliarden Dollar in die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz zu stecken. Bei der Währung gab der Euro nach – am Abend wurden für einen Dollar 0,8788 Euro fällig. Der Goldpreis ging ebenfalls auf Tauchstation und notierte mit 4.050 US-Dollar je Feinunze etwa 2,1 Prozent niedriger als am Tag zuvor (rund 114,42 Euro pro Gramm). Der Ölpreis drehte jedoch auf: Für ein Barrel Brent musste man um 22 Uhr MEZ schon satte 99,88 Dollar auf den Tisch legen, ein Tagesplus von gut 6 Prozent.
Die US-Aktienmärkte zogen sich am Donnerstag deutlich zurück, was sich in kräftigen Verlusten vor allem bei Technologiewerten widerspiegelte. Haupttreiber waren neben nervös aufgenommenen Quartalsberichten – besonders bei Tesla und Alphabet – auch stark steigende Ölpreise, die infolge geopolitischer Unsicherheiten und Produktionskürzungen getrieben wurden. Parallel verlor der Goldpreis an Zugkraft, da einige Händler offenbar Liquiditäten umschichteten oder Gewinne mitnahmen, während der Euro schwächer tendierte und der Ölpreis das Geschehen an den Märkten weiter beeinflusste.
Neue Details aus der aktuellen Presse zeigen: Auch in Europa war die Stimmung an den Börsen angespannt, viele Anleger befürchten eine zunehmende Volatilität angesichts weiterer geldpolitischer Entscheidungen. Die US-Notenbank und die Federal Reserve stehen im Fokus, da Zinsentscheidungen und Inflationssorgen für zusätzliche Nervosität sorgen. Außerdem wurde erneut betont, wie sehr die Ausgaben für Künstliche Intelligenz mittlerweile das Vertrauen in Tech-Giganten beeinflussen und mögliche zukünftige Bewertungsblasen befeuern.