Wall Street im Aufwind – Trump setzt Fed-Gouverneurin unter Druck

Am Freitag schlossen die wichtigsten US-Börsen fester. Der Dow Jones kletterte zum Handelsschluss in New York auf 54.037 Punkte, was einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent entspricht. Währenddessen gerät die Federal Reserve erneut ins politische Kreuzfeuer: Ex-Präsident Trump geht gezielt gegen Fed-Gouverneurin Lisa Cook vor.

heute 22:39 Uhr | 4 mal gelesen

Die Märkte verfolgen Trumps Vorgehen gegen die US-Notenbank mit Argusaugen – ein politischer Eingriff könnte die langfristige Kontrolle über Inflation und Geldwert gefährden. Lisa Cook, die als erste afroamerikanische Frau einen Sitz im Führungsgremium der Fed hat, wird von Trump offen angegriffen, wie dessen Brief am Freitag zeigt. Dessen Anwalt kontert, Trumps Anschuldigungen gegen die Notenbankerin seien haltlos. Gleichzeitig zeigten sich die Märkte recht robust: Der Euro wertete auf 1,1563 Dollar auf, während Gold – offenbar getrieben durch Unsicherheit – um 2,4 Prozent auf 4.342 USD pro Feinunze sprang. Andersherum gab der Ölpreis (Brent) leicht nach und notierte am Abend bei 82,05 USD pro Fass – ein kleines Minus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortag. Schon erstaunlich, wie parallel politische und wirtschaftliche Nervosität verlaufen können, und doch bleibt vieles wie in Watte gepackt.

Die aktuellen Entwicklungen an den US-Börsen spiegeln sowohl Optimismus als auch Unsicherheit wider: Während wichtige Aktienindizes am Freitag kräftig zulegten, wurde parallel eine neue Welle politischer Debatten rund um die US-Notenbank losgetreten. Donald Trump versucht, die Unabhängigkeit der Federal Reserve weiter einzuschränken, indem er gezielt gegen die Notenbankerin Lisa Cook vorgeht – ein Schritt, der von vielen Wirtschaftsakteuren kritisch betrachtet wird. Ergänzend dazu zeichnen sich Unsicherheiten auch bei Edelmetallen und Währungen ab: Gold stieg deutlich, der Euro legte zu, nur der Ölpreis trat auf der Stelle. Laut taz und FAZ wird Trumps Vorgehen in den USA und international mit Sorge beobachtet, da die politische Einflussnahme bei der Fed die Glaubwürdigkeit der Geldpolitik beschädigen könnte. In aktuellen Artikeln von Zeit Online und DW News wird weiterhin hervorgehoben, wie sehr die Unabhängigkeit der Zentralbank für Stabilität und Investitionsklima zählt. Zudem ist die Börsenentwicklung auch vor dem Hintergrund erwarteter Zinssenkungen und Inflationsängste zu sehen, was die Märkte aktuell besonders volatil erscheinen lässt.

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